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Nach 100 Tagen im Amt wird St. Wendels Polizeichef offiziell Boss

Monika Bachmann ernennt offiziell Martin Walter (rechts) zum St. Wendeler Polizeichef. Hugo Müller kam als Gratulant in Vertretung des Landespolizeipräsidenten Norbert Rupp. Foto: hgn
Monika Bachmann ernennt offiziell Martin Walter (rechts) zum St. Wendeler Polizeichef. Hugo Müller kam als Gratulant in Vertretung des Landespolizeipräsidenten Norbert Rupp. Foto: hgn FOTO: hgn
StWendel. Der neue Leiter der St. Wendeler Polizeiinspektion hat mit Vertretern aus Politik und von Hilfsorganisationen sowie mit Kollegen auf seinen Start in der Kreisstadt angestoßen. Er will die Zusammenarbeit mit ihnen fortsetzen. Von SZ-Redakteur Matthias Zimmermann

Schon ulkig: Da ist jemand seit November in Amt und Würden, führte in dieser Zeit nach eigenen Angaben unzählige Personalgespräche, stellte sich bei Offiziellen aus Politik, Verwaltung und Hilfsdiensten vor - und bekommt jetzt erste seine Ernennungsurkunde, die ihn offiziell zum Leiter der Polizeiinspektion in St. Wendel macht. So ging es Martin Walter. Da verwunderte es auch nicht, dass der neue Mann an der Spitze mal so eben am Donnerstagvormittag eine erste 100-Tage-Bilanz zog, nachdem ihm Saarlands Innenministerin Monika Bachmann (CDU) als oberste Dienstherrin die Ernennungsurkunde in die Hand gedrückt hatte.

Und obwohl sich längst alle Offiziellen im Landkreis St. Wendel mit Walter während der vergangenen Wochen bekannt gemacht haben, kamen sie zur Begrüßung des Polizeichefs ins Landratsamt.

Noch länger kennen sich der St. Wendeler Polizeichef und Hugo Müller, der in Vertretung des saarländischen Polizeipräsidenten Norbert Rupp zur feierlichen Übergabe des Leitungsstabes kam.

Martin Walter wurde mit jeder Menge Vorschusslorbeeren bedacht. Das registrierte er sehr wohl. "Ich will dennoch bescheiden bleiben und meine Aufgabe erfüllen", versicherte er. Dazu nannte er zwei aus seiner Sicht herausragende Ziele: "Ich will den Status als sichersten Landkreis im Saarland halten." Dies wolle er mit den Kollegen der Türkismühler Polizeiinspektion angehen. Und: Die Tradition der Polizeistelle in der Kreisstadt der guten Kontakte mit den hiesigen Hilfsdiensten soll unter seiner Führung weiterhin gepflegt, wenn möglich sogar ausgebaut werden. Ihm jedenfalls sei der Start in der Region von allen Seiten leicht gemacht worden.

Und das, obwohl es landesweit "kein leichtes Jahr" gewesen sei, sagte Bachmann. Fünf Mordkommissionen und weitere Sondergruppen seien wegen entsprechender Straftatenfülle eingesetzt worden. Viel Arbeit für eine Polizei, die mitten im Strukturwandel steckt, an dem Walter vor seiner Tätigkeit in St. Wendel mitgearbeitet hat. Diese Theorieansätze muss er nun in die Praxis umsetzen.