Müllmänner aus Norwegen informierten sich beim ZKE

Saarbrücken. Besuch aus Norwegen hatte vergangene Woche der Zentrale Kommunale Entsorgungsbetrieb (ZKE, als Eigenbetrieb ein Teil der Stadtverwaltung). Zehn Vertreter des norwegischen Dachverbandes für Entsorgungswirtschaft "Avfall Norge" informierten sich über die Saarbrücker Müllentsorgung.ZKE-Chef Bernd Selzner und der ZKE-Bereichsleiter für Abfallwirtschaft, Dr

Saarbrücken. Besuch aus Norwegen hatte vergangene Woche der Zentrale Kommunale Entsorgungsbetrieb (ZKE, als Eigenbetrieb ein Teil der Stadtverwaltung). Zehn Vertreter des norwegischen Dachverbandes für Entsorgungswirtschaft "Avfall Norge" informierten sich über die Saarbrücker Müllentsorgung.ZKE-Chef Bernd Selzner und der ZKE-Bereichsleiter für Abfallwirtschaft, Dr. Klaus Faßbender, erklärten den Norwegern das Saarbrücker System zur elektronischen Identifizierung von Mülltonnen, das Müllwiegen, das Saarbrücker Sperrmüllsystem und den Wertstoffhof.Die Besucher arbeiten in den Verwaltungen der norwegischen Städte Oslo, Bergen, Stavanger, Hamar, Kristiansand und Trondheim sowie in einer norwegischen Consultingfirma.Beim Gedankenaustausch der Norweger mit ZKE-Mitarbeitern erfuhren die Saarbrücker interessante Fakten über die Methoden, mit denen norwegischer Städte ihren Abfall entsorgen. Zum Beispiel sind die Müllbehälter großer Mehrfamilienhäuser in Stavanger unter der Erde. Wenn ein Mieter einen dieser Behälter öffnen will, braucht er dazu eine Chipkarte, mir der er sich als rechtmäßigen Nutzer des Behälters ausweisen kann. Nur mit dieser Karte wird der Mieter seinen Müll los.Selzner möchte den Kontakt zu den Besuchern aufrechterhalten: "Ein Informationsaustausch ist für beide Seiten nützlich. Deshalb werden wir uns gegenseitig auf dem neuesten Stand der Abfallwirtschaft im jeweils anderen Land halten." red

Meistgelesen
Neueste Artikel
Zum Thema
Aus dem Ressort