Moskitos-Gegner umschwärmt Kockler

Zwei Zähler Vorsprung haben die Oberliga-Handballerinnen der DJK Marpingen auf den Schleudersitz Rang zehn. Im Kampf um den Ligaverbleib müssen daher Punkte her.

Doch an diesem Samstag um 16 Uhr stehen die Moskitos vor einer schier unlösbaren Aufgabe - beim Tabellenzweiten SV Zweibrücken. "Zweibrücken hat durch den Pokalsieg zusätzlichen Aufschwung bekommen", sagt DJK-Trainer Tobias Frei. Sein Team konnte dagegen am Ostermontag im Halbfinale die Erwartungen nicht erfüllen und unterlag Oberliga-Aufsteiger TuS Neunkirchen mit 16:20. "Ich bin enttäuscht. Wenn man hier spielt, will man natürlich auch ins Finale. Wir wussten, was uns erwartet. Doch wir waren in der Abwehr zu schwach. Die Mannschaft hat sich nicht an die Vorgaben gehalten", rüffelt Frei seine Spielerinnen.

Für das Spiel in Zweibrücken habe sich das Team aber einiges vorgenommen. Dazu seien eine starke Abwehrleistung erforderlich - und die Paraden von Torhüterin Carina Kockler. Deren Dienste sind für die kommende Spielzeit von mehreren Vereinen gewünscht. Auch von Zweibrücken, wo die 20-Jährige ganz oben auf der Wunschliste steht. "Sie hat eine Anfrage von Zweibrücken, entschieden ist aber noch nichts. Wir werden alles probieren, damit Carina in Marpingen bleibt", teilt Frei mit.

Verlassen wird die DJK Kocklers Torhüterkollegin Laura Geid. Aus beruflichen Gründen kehrt die 19-Jährige zu ihrem Heimatverein HC Schmelz zurück. Fest steht unterdessen auch der erste Neuzugang: Die 21-jährige Rückraumspielerin Lara Hanslik wechselt vom Saarlandligisten HSV Merzig-Hilbringen in den Moskitos-Schwarm. "Wir konnten eine Linkshänderin für den Rückraum gewinnen, davon gibt es im Saarland nicht viele", freut sich Frei.