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Mit Spiel und Spaß die neue Sprache kennenlernen

Saarbrücken. Mit den Ferien ist auch das Projekt „Summer in the city“ im Deutsch-Ausländischen Jugendclub (DAJC) beendet. 16 Kinder und Jugendliche haben sich mit Spielen und kreativem Unterricht auf den Schulalltag in deutscher Sprache vorbereitet. red

16 neu eingewanderte Schülerinnen haben in den Sommerferien im Deutsch-Ausländischen Jugendclub (DAJC) in Saarbrücken beim Programm "Summer in the city" mitgemacht. Die Jugendhilfeeinrichtung verbindet mit dem Programm nach eigenen Angaben eine pädagogisch sinnvolle Freizeitgestaltung mit dem Kennenlernen der neuen Heimat und der Verbesserung der Sprachkompetenzen.



In einem kreativen Unterricht erweiterten die Schüler zwischen 8 und 13 Jahren vormittags spielerisch ihren Wortschatz und ihre Grammatikkenntnisse. "Mit lustigen Kennenlern-, Rollen- und Ratespielen, dem gemeinsamen Lesen und Erzählen von Märchen, sowie dem Beschreiben von Bildern und eigenen Erlebnissen fällt es leicht und es macht Spaß, die Sprache zu erlernen", heißt es dazu in einer Pressemittelung des Jugendclubs .

Viele gemeinsame Aktivitäten

Nachmittags standen verschiedene Aktivitäten in Saarbrücken und der Umgebung auf dem Programm. Beim gemeinsamen Picknick an der Saar, dem Besuch des Saarbrücker Wildparks, der Völklinger Hütte oder der unterirdischen Schlossanlage lernten die Schülerinnen nicht nur ihren neuen Wohnort, sondern auch sich gegenseitig besser kennen. Das Nachmittagsprogramm wurde von Daniela Ciccolini, einer hauptamtlichen Mitarbeiterin des DAJC, mit Unterstützung von jugendlichen ehrenamtlichen Helferinnen gestaltet. An den Nachmittagen machten die Teilnehmer viele Fotos, präsentierten und erklärten sie am nächsten Tag im Unterricht . Die Dozentin war Jasmin Charoensuk.

Syrer, Rumänen und Bulgaren

Die Teilnehmerinnen stammten aus Syrien, Rumänien und Bulgarien und besuchen jetzt unterschiedliche Schulen in Saarbrücken . Schnell haben sich enge Freundschaften entwickelt. "Durch die gemeinsamen Unternehmungen sind ein spürbares Zusammengehörigkeitsgefühl und eine positive Atmosphäre in der Gruppe entstanden. Aus dem Projekt werden sie nicht nur mehr Sicherheit im Sprachgebrauch und eine bessere Kenntnis der neuen Stadt mitnehmen, sondern vor allem auch neue Freunde, mit denen sie schöne Erlebnisse teilen", heißt es in der Pressemitteilung weiter.

Ermöglicht wurde dieses Projekt dank der Unterstützung des Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familien, der Saarland-Sporttoto GmbH , des Projekts Ankommen, der Awo-Saarland-Stiftung, einem Zuschuss des Regionalverbandes Saarbrücken sowie dem bisher noch beantragten Zuschuss beim Netzwerk Selbsthilfe Saar.

dajc.de