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Mit Reeb zurück nach oben

Jörg Reeb wird ab Sommer an der Seitenlinie der Sportfreunde Saarbrücken stehen. Foto: Merl
Jörg Reeb wird ab Sommer an der Seitenlinie der Sportfreunde Saarbrücken stehen. Foto: Merl FOTO: Merl
Saarbrücken. Jörg Reeb wird nach der laufenden Saison Dirk Frenskowski als Trainer des Fußball-Landesligisten Sportfreunde Saarbrücken beerben. Die Zielrichtung ist sowohl für den baldigen Trainer als auch den Verein klar. zen

"Er hat in der Champions League gespielt, war im Ausland aktiv. . . Wenn der nichts von Fußball versteht, dann wohl auch kein anderer", sagt Uwe Stephan. Der Spielausschuss-Vorsitzende des Fußball-Landesligisten Sportfreunde Saarbrücken klingt stolz, wenn er über die Verpflichtung von Jörg Reeb spricht. Der Ex-Profi (unter anderem 1. FC Saarbrücken, Bayer Leverkusen, CD Atlético Baleares/Spanien) löst beim Tabellenelften nach der laufenden Saison Spielertrainer Dirk Frenskowski (seit 2010) ab.

"Ich gehe davon aus, dass die Mannschaft bis zum Saisonende noch alles versuchen wird, den einen oder anderen Platz in der Tabelle gutzumachen. Wir werden uns dann nächste Saison daran machen, besser abzuschneiden, wie in dieser Runde", sagt Reeb zu seinen Zielen mit seinem künftigen Club: "Aber konkret kann man noch kein genaues Ziel formulieren. Dafür hängt noch zu viel von verschiedenen Faktoren ab - zum Beispiel welche Spieler dazukommen oder welche den Verein wechseln." Zwar befindet sich Reeb mit möglichen Neuzugängen in Gesprächen, aber: "Es ist jetzt Februar. Manchen ist es da noch zu früh, sich festzulegen. Wir haben ja noch ein paar Monate Zeit, und bis dahin werden wir daran arbeiten."

Seit fast sechs Jahren ist Reeb im Saar-Fußball als Trainer tätig. Zunächst beim ASC Dudweiler, mit dem er zwischen 2008 und 2010 in die damals eingleisige Verbandsliga aufstieg. Zwischen 2010 und 2013 war er Trainer beim SV Eintracht Altenwald, den er zur Kreisliga-Meisterschaft 2012 und damit in die Bezirksliga führte. Wohin die Reise mit dem neuen Club gehen soll, erklärt Uwe Stephan: "Für einen Verein wie die Sportfreunde, der immer höherklassig gespielt hat, ist es das Ziel, im oberen Drittel mitzuspielen. Mit dem elften Platz ist niemand zufrieden."

Der Kontakt zu den Sportfreunden in Burbach kam "über fünf Ecken zustande - wie das im Saarland nun einmal so ist", meint Reeb: "Nachdem klar war, dass Dirk Frenskowski in der neuen Saison nicht mehr Trainer sein wird, hatte im Dezember mein Telefon gerappelt." Nach zwei Treffen mit den Vorstandsmitgliedern des Landesligisten stellten die Beteiligten fest, "dass alles passt und dass wir auf einer Wellenlänge liegen. Ende Dezember wurde mir mitgeteilt, dass die Wahl auf mich gefallen war, und Anfang Januar war die Sache in trockenen Tüchern."

In Burbach trifft Jörg Reeb nur auf einen alten Bekannten - Juan Carlos Corvalan (1996 bis 1999 beim 1. FC Saarbrücken). "Wir haben öfter mal zusammen in der FCS-Traditionsmannschaft gespielt", sagt Reeb, der in Burbach einen Einjahres-Vertrag unterschrieben hat.