Mit „Gumkillern“ gegen Kaugummi-Leichen auf der Promenade

Mit „Gumkillern“ gegen Kaugummi-Leichen auf der Promenade

Plattgedrückt und eklig grau kleben sie auf der neuen Berliner Promenade und sorgen dafür, dass die Promenade eben nicht mehr neu, sondern eher schmuddelig wirkt – die Kaugummis, die von Saarbrückern dort ausgespuckt wurden. Und das ärgert viele Menschen, die ihre Stadt gern sauber haben.

Aber noch ist nicht alles verloren: Der Zentrale Kommunale Entsorgungsbetrieb (ZKE) weiß Rat und kommt am Dienstag, 17. Juni, auf den Rabbiner-Rülf-Platz - mit einem Info-Mobil und einem neuen Mittel gegen Schmuddelkaugummis, genannt "Gumkiller". (Chewing)Gum ist das englische Wort für (Kau)Gummi. "Gumkiller" sind spezielle Abfallbehälter für Kaugummis , die sich bereits in mehreren Städten und in Firmen bewährt haben sollen.

Und weil die ZKE-Mitarbeiter an die Überzeugungskraft ihrer Mission glauben, gehen sie auch volles Risiko und verteilen bei dieser Gelegenheit sogar Kaugummis und kleine "Kaugummi-Monster" aus Papier. Dazu erklärt der ZKE: "Die Kaugummi-Monster sollen die Kaugummis fressen und die Nutzer zum Nachdenken anregen. Auf den Papieren wird darauf hingewiesen, dass Kaugummis nicht auf die Straße, sondern in den Müll gehören. Wer dabei erwischt wird, wie er einen Kaugummi auf den Boden spuckt, muss mit einem Bußgeld rechnen."

Das kostenlose Dreckweg-Telefon des ZKE: 080 08 88 56 78.

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