Merziger Autoren erobern die Buchmesse

Vom 13. bis 16. März öffnet in Leipzig die zweitgrößte Buchmesse Deutschlands ihre Pforten und zeigt die Neuheiten des Bücherfrühlings. Gleich zwei Autoren aus Merzig mit Schwerpunkt Psychotherapie sind dort vertreten und werden bei Lesungen ihre aktuell erschienenen Werke vorstellen.

Dr. Burkhard Hoellen, Diplom-Psychologe und Psychologischer Psychotherapeut, hat viele Jahre eng mit dem US-amerikanischen Psychologen Albert Ellis zusammengearbeitet und ihm anlässlich seines 100. Geburtstags eine Hommage gewidmet: "Herzlich willkommen, Dr. Ellis", so der Titel seines Buches aus dem dgvt-Verlag Tübingen. Albert Ellis (1913 - 2007) gilt neben Carl Rogers als der weltweit einflussreichste Psychotherapeut des späten 20. Jahrhunderts. Sein philosophisch-psychologischer Ansatz der Lebenskunst und der Selbstbestimmung haben eine ganze Psychologengeneration beeinflusst und speziell auch in Deutschland Wirkung gezeigt.

An diesem Sonntag, 16. März, bietet sich die Gelegenheit, Einblick in das Wirken dieses wirklich Großen der Psychotherapie zu erhalten: Burkhard Hoellen liest auf dem Forum seelische Gesundheit von 11 bis 11.45 Uhr.

Ihm folgt um 12.30 bis 13.15 Uhr an gleichem Ort der Merziger Professor Dr. Wolfgang Werner, der Germanistik und Altphilologie studierte, bevor er sich der Medizin zuwandte. Als ärztlicher Direktor des Landeskrankenhauses Merzig gelang es ihm, dieses aufzulösen und durch mehrere gemeindenahe Dienste im Saarland zu ersetzen. Hierfür erhielt er unter anderem den Verdienstorden des Saarlandes.

Mit "Welch Meisterwerk ist der Mensch! Kunstreise durch das Land der Psychiatrie", ebenfalls im Tübinger dgvt-Verlag erschienen, nimmt er den Leser mit auf eine Reise, die durch verschiedene Landschaften der menschlichen Seele führt und den Blickwinkel mit Hilfe der Kunst erweitert.

In acht Etappen sucht er Kunstwerke aus der Großregion Saar-Lor-Lux auf, geht auf gemalte wie literarisch geschilderte Schicksale ein, die mit Trauer, Verlassenheit oder Lebensfreude zu tun haben und verknüpft sie mit seinen reichhaltigen Erfahrungen aus seinem Tätigkeitsfeld der Psychiatrie.

Beide Veranstaltungen finden am 16. März auf dem Forum seelische Gesundheit statt, in Halle 3, H 101-113.