Merchweiler macht an den beiden Schlemmertagen mobil

Live-Musik und Leckereien sorgten bei der 31. Auflage der Merchweiler Schlemmertage für Begeisterung. Jede Menge Besucher nutzten das schöne Wetter und waren bereits bei der Eröffnung der Veranstaltung am Samstag in der Festzone. Sonntagabend endete die Veranstaltung.

. Bürgermeister und Schirmherr Walter Dietz eröffnete das beliebte Fest, welches der Heimat- und Kulturverein für Merchweiler und Wemmetsweiler unter der Federführung von Hermann Merzhäuser und Christa Backes organisiert hat. 19 Stände unterstrichen die vielfältigen Angebote der beteiligten Vereine. Inmitten der Festzone befand sich die Bühne, auf der unter anderem der Musikverein Merchweiler, das Jugendorchester Klanghaufen des Musikvereins Wemmetsweiler und die Formation Sound 75 auftraten. Ein Supertalent konnte nicht ermittelt werden. Die Nachfrage an diesem Wettbwerb war schwach. Die wenigen gemeldeten Teilnehmerinnen sagten kurz vor dem Auftritt aus Krankheitsgründen ab.

Dafür gab es im Umfeld der Festmeile einiges zu riechen. Hoch im Kurs bei den hungrigen Besuchern stand der Idar-Obersteiner-Schwenkbraten, den die Verantwortlichen des Tennisclubs schon seit Jahren in Idar-Oberstein besorgen, "weil dieses Fleisch einfach sehr gut schmeckt und so saftig ist", sagte Dirk Kessler, der mit seinen Mitstreitern Thomas Hilgert und Kai Schäfer vor dem Riesengrill ganz schön ins Schwitzen kam. Arzu Yavuz und Asli Aydin standen zwar etwas abseits mit ihren türkischen Delikatessen. Die Liebhaber der türkischen Küche fanden dennoch den Weg zu den beiden Damen, die vor Ort den Pizzateig ausrollten und belegten und dazu diverse Leckereien servierten. Selbst gemachte Cocktails waren am Samstagabend bei den Gästen sehr beliebt; der allseits beliebte Gerstensaft war natürlich an mehreren Ständen erhältlich. "Der Losverkauf für die große Tombola lief wie am Schnürchen, immerhin gibt es 162 Sachpreise und Gutscheine zu gewinnen", freute sich Christa Backes.

Die Schlemmerei am Sonntag konnten die Besucher noch mit einem Einkauf verbinden, weil die Gewerbetreibenden von 13 Uhr bis 18 Uhr ihre Pforten öffneten. Es herrschte zwar nicht in jeder Branche am verkaufsoffenen Sonntag ein Riesenandrang. Dennoch zeigte sich die Kaufmannschaft sehr zufrieden. "Durch das Öffnen unserer Geschäfte am Sonntag konnten wir eindrucksvoll unsere Leistungsstärke präsentieren", fasste der Vorsitzende des Handwerker- und Gewerbevereins, Michael Schneider, zusammen. Zwischen dem Römerhof und dem Festplatz konnten die Besucher unbeschwert in der sonst so viel befahrenen Hauptstraße bummeln, die eigens für die Veranstaltung in eine Fußgängerzone umgewandelt wurde. Beliebter Anziehungspunkt für die Kleinen war ein Kinderkarussell.

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