Marienschule unterstützt mit Basar Kampf gegen Ebola

Seit fast 30 Jahren pflegt die Marienschule in Saarbrücken eine ganz besondere Beziehung zum westafrikanischen Ghana . Der Staat ist nicht weit entfernt von den von Ebola heimgesuchten Ländern Liberia, Sierra Leone und Guinea.

Deshalb hat sich die Marienschule entschieden, die Ebola-Prävention in den Mittelpunkt ihres diesjährigen Ghana-Basars zu stellen. Seit 1988 unterstützt die Marienschule mit dem Erlös dieses Marktes soziale Projekte vor Ort. Über die Jahre hinweg kamen bisher rund 200 000 Euro zusammen. Das Geld floss unter anderem in medizinische Geräte, in Arbeitsplätze für Frauen und in die Bekämpfung von Aids.

In diesem Jahr soll der Erlös der Veranstaltung für die im Kampf gegen Ebola benötigte Schutzkleidung verwendet werden. "Die Ausstattung des Krankenhauses in Battor ist nach europäischen Standards eher dürftig. Das Krankenhaus hat zum Beispiel keine Wäscherei, sodass Kranke ihre Betttücher mitbringen. Verwandte versorgen die Patienten mit Essen", erklärt Lehrerin Birgit Dillinger-Dutt. Ghana sei zwar nicht unmittelbar ein Nachbarland der betroffenen Staaten, aber dennoch eine reale Möglichkeit. "Der Wunsch nach Schutzkleidung ist kein Vorschlag der Marienschule, sondern wurde von Battor aus an uns herangetragen", betont Dillinger-Dutt. Damit die Besucher ebenfalls erfahren, wo das Geld hingeht, werden bei dem Markt Referenten über Ghana und den Kampf gegen Ebola berichten.

Der Ghana-Basar findet am Freitag, 28. November, ab 15.30 Uhr bis etwa 20 Uhr in der Marienschule in der Saarbrücker Hohenzollernstraße statt. Neben Einblicken in die afrikanische Kultur und einem großen Angebot an Geschenkartikeln und Kulinarischem ist der Basar auch ein Ort der Begegnung und des Austausches.