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Lkw-Fahrer, der Radler zu Tode schleifte, war stark alkoholisiert

Lkw-Fahrer, der Radler zu Tode schleifte, war stark alkoholisiert

Der Fahrer des Lkw, der am späten Samstagabend einen Radfahrer in Saarbrücken erfasst und zu Tode geschleift hatte (wir berichteten), war stark alkoholisiert.

"Er war deutlich alkholisiert", teilte ein Polizeisprecher gestern mit. Dies habe ein Atem-Alkoholtest unmittelbar nach der Festnahme ergeben. Eine dem 25-jährigen Lkw-Fahrer entnommene Blutprobe zur Ermittlung des genauen Promillewertes werde noch ausgewertet. Der 25-Jährige hatte den Radfahrer im Kreuzungsbereich von Mainzer Straße und Hellwigstraße erfasst und "über 100 Meter mitgeschleift", so der Polizeisprecher . Als der 28-jährige Radfahrer schließlich in der Arndtstraße liegen blieb, sei er bereits tot gewesen. Der Lkw-Fahrer fuhr jedoch offenbar unbeirrt weiter, bis er vor der Ex-Post am Hauptbahnhof zwei Betonpfeiler streifte und zum Stehen kam. Dort nahm ihn die Polizei fest. Zur Klärung des Unfallhergangs wurde ein Gutachter eingeschaltet. Nach Angaben des Sprechers fuhr der 25-Jährige für ein deutsches Transportunternehmen. Die Firma wollte sich auf SZ-Anfrage zu dem Vorfall und dem Fahrer nicht äußern. Weshalb der Fahrer am Samstagabend in Saarbrücken unterwegs war, ist unklar. Er wurde in Untersuchungshaft genommen, weil Fluchtgefahr bestehe, teilte der Polizeisprecher weiter mit. Gegen ihn werde nun wegen fahrlässiger Tötung ermittelt.