| 21:18 Uhr

Linke: Sparkasse handelt korrekt

Saarbrücken. Winfried Jung, stellvertretender Vorsitzender der Linksfraktion im Stadtrat und Mitglied im Verwaltungsrat der Sparkasse Saarbrücken, bedauert die Schließung von sieben Sparkassenfilialen und die Umwandlung von fünf Filialen in SB-Standorte, betont aber gleichzeitig die Notwendigkeit der Maßnahme. Jung: "Das Kundenverhalten hat sich geändert. Immer mehr Menschen nutzen Online-Banking, und in der Folge bleiben kleinere Sparkassenfilialen weitgehend ungenutzt." Solange Filialen bestünden, müsse aber Personal vorgehalten werden, auch wenn es kein Kundenaufkommen mehr gebe. Angesichts der momentanen Niedrigzinsen die sich auf die Einnahmenbilanz der Sparkassen negativ auswirken sei es für die Sparkasse "sinnvoll und notwendig", ihre Infrastruktur zu verändern.Dabei sei aber festzustellen, dass die Sparkasse diese Maßnahmen "von einem sehr hohen Niveau aus" ergreift. Kein Finanzdienstleister unterhalte in der Region auch nur annähernd so viele Außenstellen, insgesamt 69 an der Zahl. Die angedachten Schließungen seien daher in Anbetracht der Situation zu verschmerzen. red

Winfried Jung, stellvertretender Vorsitzender der Linksfraktion im Stadtrat und Mitglied im Verwaltungsrat der Sparkasse Saarbrücken, bedauert die Schließung von sieben Sparkassenfilialen und die Umwandlung von fünf Filialen in SB-Standorte, betont aber gleichzeitig die Notwendigkeit der Maßnahme. Jung: "Das Kundenverhalten hat sich geändert. Immer mehr Menschen nutzen Online-Banking, und in der Folge bleiben kleinere Sparkassenfilialen weitgehend ungenutzt." Solange Filialen bestünden, müsse aber Personal vorgehalten werden, auch wenn es kein Kundenaufkommen mehr gebe. Angesichts der momentanen Niedrigzinsen die sich auf die Einnahmenbilanz der Sparkassen negativ auswirken sei es für die Sparkasse "sinnvoll und notwendig", ihre Infrastruktur zu verändern.Dabei sei aber festzustellen, dass die Sparkasse diese Maßnahmen "von einem sehr hohen Niveau aus" ergreift. Kein Finanzdienstleister unterhalte in der Region auch nur annähernd so viele Außenstellen, insgesamt 69 an der Zahl. Die angedachten Schließungen seien daher in Anbetracht der Situation zu verschmerzen.


Jung meint: "Wenn die Sparkassenfiliale vor Ort schließt, ist das für den betroffenen Kunden immer schmerzlich. Aber den betroffenen Kunden gibt es kaum noch. Eine Umstrukturierung der Sparkasseninfrastruktur ist zur Erhaltung der Wirtschaftlichkeit notwendig und wird durch weitere Maßnahmen, etwa durch den Ausbau der Beratungsmöglichkeiten, abgefedert."