Linke sieht Chancen für dauerhaft bezahlbaren Studenten-Wohnraum

Linke sieht Chancen für dauerhaft bezahlbaren Studenten-Wohnraum

Die Linksfraktion im Saar-Landtag hat die Aussetzung des geplanten Verkaufs der Studentenwohnheime an die Wohnungsgesellschaft Saarland (Woge) als neue Chance für eine sozialverträgliche Lösung bezeichnet.

Wie die hochschulpolitische Sprecherin Barbara Spaniol gestern erklärte, sei das Modell, wonach die Woge die Heime kauft und saniert, das Studentenwerk sie aber wieder zurückmietet und betreibt, äußerst kompliziert gewesen. "Und man konnte sich ausrechnen, dass bei einem zusätzlichen Player im Spiel, der Gewinn machen möchte, die Vermietung der Wohnheimplätze dauerhaft nicht billiger werden kann", sagte Spaniol. Für die Linke bleibe es ein zentrales Anliegen, dauerhaft und ausreichend bezahlbaren Wohnraum für Studierende zu schaffen - möglichst nah am Campus. Es sei daher "im Interesse der Studierenden, die Wohnheime in der Hand des gemeinnützigen Studentenwerks zu belassen (. . .). Das Studentenwerk muss - anders als die Woge - keinen Gewinn erzielen", so Spaniol.