Linke: Landesregierung behindert Stadtentwicklung

Die Spitzenkandidatin der Linken für den Saarbrücker Stadtrat, Claudia Kohde-Kilsch, kritisiert die Landesregierung für ihre Informationspolitik. Konkret geht es um die rund 10,5 Millionen Euro aus dem europäischen Regionalförderprogramm Efre, die für die Stadt Saarbrücken noch abrufbar seien.

Zwar sei ein solcher Geldregen schön, nur entstehe der Eindruck, "als hätte man erst letzte Woche zufällig entdeckt, dass da noch ein Batzen Geld aus Brüssel liegt", sagt Kohde-Kilsch. Hätte das Land besser geplant und die Stadt früher informiert, hätte man vielleicht auch andere Projekte angehen können, etwa den Lärmschutz am Staden. Für die Linke habe der Lämschutz Priorität, denn viele Menschen störe der Lärm, sei es beim Grillen, beim Spazierengehen oder beim Sitzen im Biergarten. So behindere die Landesregierung die Stadtentwicklung.