Linke fordert mehr Schulpsychologen im Regionalverband

„Der schulpsychologische Dienst des Regionalverbandes leistet wichtige Arbeit, ist aber überlastet“, erklärt Sigurd Gilcher, politischer Geschäftsführer der Fraktion Die Linke in der Regionalversammlung, in einer Pressemitteilung. Eine „moderate Verstärkung“ des Psychologenteams sei unumgänglich.

Mit gerade einmal drei Diplompsychologinnen und -psychologen seien nahezu 3000 Fälle nicht zu bewältigen. Zu beachten sei auch, dass die Zahl der Schüler, die Hilfe brauchen, von 2010 bis 2013 deutlich gestiegen sei. Verantwortlich dafür sei unter anderem der Anstieg der Armut im Regionalverband. Zuständig sei der Dienst unter anderem für Leserechtschreibstörungen, Rechenschwächen, psychische Störungen, Lern- und Verhaltensprobleme oder Aufmerksamkeits- und Konzentrationsprobleme, erklärt Gilcher. Da die Behandlung mit bis zu einen halben Jahr Wartezeit verbunden sein könne, sei die Aufstockung des Teams um mindestens einen Psychologen notwendig.