Linke fordert Aufklärung bei Eigenbetrieb IKS

Saarbrücken · Die Linke-Fraktion im Stadtrat kann nicht nachvollziehen, wie das Informations- und Kommunikationsinstitut der Stadt Saarbrücken (IKS) ihre Negativbilanz vor den Aufsichtsgremien verschleiern konnte. "Das Wirtschaftsprüfungsinstitut PricewaterhouseCoopers (PwC) hatte erst am 19. Juni in seinem Prüfbericht für das Haushaltsjahr 2013 der IKS attestiert: ‚Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.' Wir sind überrascht, dass die PWC angesichts der jetzt aufgedeckten Zahlen noch zu einer solchen Bewertung kommen konnte.

Die Aufklärung des Verlustes von 1,5 Millionen Euro ist dringend geboten", erklärt die Fraktionschefin Claudia Kohde-Kilsch. Es sei nicht hinzunehmen, dass ein Eigenbetrieb der Stadt in die roten Zahlen gerate, ohne dass dies den Kontrollgremien auffalle. Die Kämmerei müsse jetzt den Sachverhalt aufklären.

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