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Linke: „Bäder zu bezahlbaren Preisen sind unverzichtbar“

Saarbrücken. red

Die Linke im Stadtrat lehnt Bäderschließungen ab. Professor Martin Junkernheinrich hatte in seinem Gutachten zur Finanzsituation des Landes und der Kommunen auch Einsparungen bei den Bädern vorgeschlagen. "Die Bäder sind nicht die Ursachen der kommunalen Finanzmisere", erklärt Fraktionschefin Claudia Kohde-Kilsch. Die Umlagen und Abgaben der Kommunen an übergeordnete Gebietskörperschaften seien gestiegen, während sich gleichzeitig die Pflichtaufgaben der Kommunen verteuert hätten. Die nun zu erwartende Finanzspritze des Bundes zur Förderung von Investitionen finanzschwacher Kommunen sei überfällig, so Kohde-Kilsch. "Mit dem Geld könnte Saarbrücken in energieeffizientere Bädertechnik investieren und so die Defizite senken." Saarbrücken habe in etwa gleich viele öffentliche Bäder wie vergleichbare Städte mit ähnlicher Einwohnerzahl. Kohde-Kilsch: "Gute öffentliche Schwimmbäder zu bezahlbaren Preisen sind für einen großen Teil der Bevölkerung unverzichtbar."