Limbacher Ehepaar öffnet sein Gartenparadies für Besucher

Limbacher Ehepaar öffnet sein Gartenparadies für Besucher

Mit so viel Zuspruch hatten Martha und Günter Warken nicht gerechnet: Zum ersten Mal hatten sie beim Tag der offenen Gartentür mitgemacht – und die Besucher kamen zu Hauf.

"Da kannst du auf jeden Fall mithalten", hatte Tochter Daniela Weber ihrer Mutter Martha Warken mehrfach versichert, als es um den sprichwörtlich grünen Daumen ging. Vater Günter Warken hatte sich dann schließlich bei Monika Lambert-Debong, der Geschäftsführerin des Verbandes der Gartenbauvereine des Saarlandes, schlaugemacht und so stand der ersten Teilnahme am Tag der offenen Gartentür bei den Warkens in der Limbacher Ringstraße am gestrigen Sonntag nichts mehr im Wege.

Gemeinsam mit 16 weiteren Gartenfreunden aus dem Kreis Saarlouis gewährten sie in Zusammenarbeit mit dem Verband einen Einblick in das, was den meisten Passanten ansonsten verborgen bleibt.

"Schon kurz nach 10 Uhr sind die ersten Leute gekommen und haben sich sehr intensiv in unserem Garten umgesehen", erzählt Günter Warken, der am frühen Nachmittag bei 60 Besuchern aufgehört hat zu zählen. Mit so einer großen Resonanz hätte er nie gerechnet, betont er. "Die Leute kommen von überall her, wir hatten Gäste aus Wadgassen und Klarenthal", sagt der Hobbygärtner. Er ist, wie er betont, für die Grobarbeit zuständig, den Feinschliff im etwa 600 Quadratmeter großen Garten mit Hanglage übernimmt seine Frau. "Ich kann nicht sagen, wie viel Zeit ich im Garten verbringe, er ist mein großes Hobby und ich bin sehr gerne hier", sagt sie.

Zum Rundum-Wohlfühlen haben die Warkens ihren Garten gestaltet, eine große Laube, eine Sitzecke, ein Hochbeet und eine Menge Blütenpracht sind auf recht engem Raum vereint. "Früher hatten wir viel Nutzgarten, das war nicht so meine Sache, aber mit den Rosen und Hortensien , das ist schon sehr schön", sagt die Gärtnerin aus Leidenschaft. Gerne gibt sie ihre Pflegetipps an die Besucher weiter, ihr Mann freut sich, dass die Steinumrandungen an den Sträuchern so gut ankommen. "Früher hatte man Baumscheiben, ich habe die Steine als Abgrenzung gesetzt, damit ich besser mähen kann", erklärt er.

Über das große Lob der Gäste sind die beiden sehr erfreut, schnell werden auch Anregungen mit Besuchern ausgetauscht. "Wir haben in den Jahren zuvor auch die offenen Gärten besucht und uns dort informiert", verrät Martha Warken. So wie Martina Lorenz-Bachmann aus Michelbach. "Wir haben selbst einen Garten und nutzen diesen Tag, um bei anderen Leuten mal zu schauen, wie der Garten dort gestaltet wurde", sagt sie. Begeistert war sie bei den Warkens vom Schattenbeet, auch wenn ihr eigener Garten in der prallen Sonne liegt.

Mehr von Saarbrücker Zeitung