Leserbrief zum Thema Rettungsringe

FDP kocht Thema hoch

Zum Artikel "Rettungsringe für die Promenade?" (SZ vom 8.Dezember). Die FDP hatte hier mehr Maßnahmen gefordert, falls Menschen in die Saar fallen.Es befremdet und enttäuscht, welche Themen die FDP hochkochen beziehungsweise an welchen sie sich hochhangeln muss, um die Öffentlichkeit zu erreichen und dort wahrgenommen zu werden. Und dann auch noch die falschen Konsequenzen zieht: Egal wie viele Rettungsringe an der Berliner Promenade gehangen hätten, der Mann wäre in die Saar gefallen.

Um Derartiges zukünftig zu vermeiden, kann die Forderung nur lauten: "Handys dürfen nur noch zuhause benutzt werden" und "Einführung einer Promilleobergrenze für Fußgänger". Oder, nicht ganz so gravierend: "Promilleobergrenze für Handynutzer".

Es befremdet und enttäuscht aber fast genauso, dass die SZ solch Merkwürdigem fast eine halbe Seite Platz einräumt.

Andreas Jäckel, Saarbrücken

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