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Leser-Reporterin hat Probleme mit Paketabholung bei Hermes

Saarbrücken. Im Internet ein Geschenk bestellt, der Zusteller bringt das Päckchen zum gewünschten Paket-Shop. Doch was tun wenn der Inhaber krank und der Laden geschlossen ist? Eine Leser-Reporterin schildert ihre Erfahrungen mit dem Hermes-Versand. Marko Völke

Für ihr Patenkind hat eine SZ-Leser-Reporterin bei einem Online-Versandhändler ein Geburtstagsgeschenk bestellt. Das Päckchen sei auch rechtzeitig über das Logistik-Unternehmen "Hermes Europe" an den gewünschten Paketshop ausgeliefert worden. Doch als sie die Sendung dort während den angegebenen Öffnungszeiten abholen wollte, sei das Geschäft wegen eines Krankheitsfalls geschlossen gewesen, berichtet die Saarbrückerin. Sie habe Verständnis für die persönliche Situation des Inhabers, stellt sie klar. Doch für die missglückte Abholung des Geschenks habe sie sich extra auf der Arbeit frei nehmen müssen. Zudem befürchtet sie, dass sie dieses nun nicht mehr rechtzeitig zum Geburtstag erhält. Claudia Schanz, Sprecherin von "Hermes Europe", bedauert den Vorfall und hat Verständnis für die Verärgerung der SZ-Leserin. Mit der Möglichkeit, die Sendung bei einem der Paketshops abzuholen, wolle es das Unternehmen seinen Kunden eigentlich einfach machen. Diese würden jedoch von selbstständigen Unternehmern in eigener Verantwortung geführt.

Können die Geschäfte die vereinbarten Öffnungszeiten nicht einhalten, hätten diese die Verpflichtung, das ihrer zuständigen Niederlassung zu melden, erklärt Schanz. Dann versuche der Paketdienst, mit dem Empfänger Kontakt aufzunehmen und die Sendung umzuleiten. Der "Knackpunkt" bei der SZ-Leserin sei jedoch, dass die Bestellung bereits an einen Paketshop ausgeliefert wurde. Die Sprecherin rät den betroffenen Kunden deshalb, Kontakt mit dem Kundenservice aufzunehmen und den Vorfall zu schildern. Man werde dann nach einer Alternative suchen.

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