Lebensgefährlicher Messerstich am Landwehrplatz beschäftigt Justiz

Saarbrücken · Wegen des Verdachts des versuchten Totschlags und der gefährlichen Körperverletzung muss sich ein 20 Jahre alter Flüchtling aus Afghanistan vor dem Landgericht verantworten.

Der Angeklagte hatte am Abend des 16. Juli 2016 in der Nähe des Saarbrücker Landwehrplatzes einem Landsmann ein Messer in den Bauch gestoßen. Der 19-Jährige wurde lebensgefährlich verletzt und musste durch eine Notoperation gerettet werden. Vor Gericht betonte der Angeklagte , dass er sich vom Gegenüber bedroht gefühlt habe und angegriffen worden sei. Er habe sich nur gewehrt, dabei den 19-Jährigen aber nicht lebensgefährlich treffen wollen. Der Verletzte soll demnächst vor Gericht aussagen. Er liegt nach einer erneuten Messerstecherei im Krankenhaus.

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