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„Lebacher Erklärung&ldquo sagt "nein" zu Rassismus

Saarbrücken. Sozialministerin Monika Bachmann (CDU ) hat gestern in Lebach gemeinsam mit Vertretern von Kirchen, Religionsgemeinschaften, Vereinen, Wohlfahrtsverbänden und Kommunen eine "Lebacher Erklärung" als Grundlage für die Integrationspolitik im Saarland unterzeichnet. red

Die Erklärung enthält unter anderem ein klares "Nein" zu Gewalt und Extremismus, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus und zu allen Kräften, die die Verfassung oder die gesetzlich garantierten Rechte negieren oder infrage stellen. Sie fordert Respekt und Anerkennung für alle Menschen und versteht die Aufnahme von Flüchtlingen und Asylsuchenden als eine humanitäre Verpflichtung. Der saarländische Integrationsgipfel, der erstmals stattfand und in dessen Rahmen die "Lebacher Erklärung" verabschiedet wurde, soll künftig jährlich veranstaltet werden, um den Austausch der Religionen und Kulturen im Saarland zu fördern, hieß es. In Lebach befindet sich die Landesaufnahmestelle für Flüchtlinge im Saarland.