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Landtag ebnet Weg für Frauenquote im öffentlichen Dienst

Saarbrücken. Ute Kirch

Der Landtag hat gestern die Änderung des Landesgleichstellungsgesetzes (LGG) auf den Weg gebracht. Die große Koalition will durch verbindliche Frauenförderpläne mehr weibliche Führungskräfte in den öffentlichen Dienst bringen. Die Dienststellen sollen dabei selbst Vorgaben erstellen, wie hoch der Frauenanteil nach vier Jahren sein soll. Das neue LGG stärkt zudem die Rolle der Frauenbeauftragten, indem diese eine Klagebefugnis erhalten und für die Arbeit länger freigestellt werden. Auch soll der Frauenanteil in Gremien steigen und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessert werden. Die Grünen kritisierten, dass der Entwurf keine Sanktionsmöglichkeiten vorsieht, sollten die Frauenförderpläne nicht eingehalten werden. Die Opposition fürchtet Unmut, wenn durch die Freistellung der Frauenbeauftragten die Arbeit auf die übrigen Mitarbeiter verteilt wird, hier müssten Stellen ausgeweitet werden.