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Landesbester Kfz-Servicetechniker strebt jetzt den Meister an

Landesbester Kfz-Servicetechniker strebt jetzt den Meister an

"Es war eine Teilzeitweiterbildung zwei bis drei Mal die Woche nach der Arbeit", erzählt Pascal Brauchler, Prüfungsbester in der Weiterbildung zum Kfz-Servicetechniker. Der 26-Jährige arbeitet bei der ZF Friedrichshafen AG in Saarbrücken und baut die dort produzierten Getriebe in Fahrzeuge ein. Die Hauptaufgabe besteht im Einbau von Applikationsgetrieben in Kraftfahrzeuge. Da die Automatikgetriebe auf elektronischer Basis funktionieren, müssen diese auch im Fahrzeug elektronisch angepasst werden. Das übernimmt Brauchler: "Wir bekommen Fahrzeugprototypen in die wir unsere Getriebe einbauen. Hierbei prüfen wir die Schaltqualität."

Brauchler arbeitet damit in einem sensiblen Bereich, denn einige der Testwagen sind Erlkönige. Um sich weiterzubilden, hat er sich für eine Meisterausbildung entschieden. Das erste Modul hierzu war die Weiterbildung zum Servicetechniker. "Ich war abends von 17.30 Uhr bis 20.30 Uhr bei der Kfz Innung in Saarbrücken . Das war oft nicht ganz einfach, da ich hierfür den Kopf frei bekommen musste und direkt nach der Arbeit ist das manchmal nicht ganz einfach", sagt er. In der Abschlussprüfung musste er in einem Fachgespräch bei der Dialogannahme den Prüfungsausschuss überzeugen. Im theoretischen Teil ging es genau wie in der Praxis um Automotormanagement und Dieselmotormanagement. Trotz das es nicht immer einfach war für ihn, hat Brauchler die Weiterbildung als Landesbester bestanden. "Natürlich war ich erleichtert, als die Prüfungen vorbei waren, aber für mich geht es in drei weiteren Modulen noch weiter auf dem Weg zum Meister", setzt Brauchler sich ein festes Ziel. In den nächsten Teilen gehe es um Fachtheorie, Arbeitspädagogik und Recht und Wirtschaft. "Wenn alles klappt, bin ich 2018 fertig", sagt der Kfz-Sevicetechniker.