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Kripo-Beamte fordern eigenen Studiengang

Saarbrücken. Die CDU-Fraktion hat die Forderung der Linken-Politikerin Birgit Huonker nach einem eigenen Studiengang für Kriminalpolizisten zurückgewiesen. "Frau Huonker hat sich offenbar so weit von der Polizei entfernt, dass sie den Blick für die internen Abläufe verloren hat", sagte die CDU-Abgeordnete Ruth Meyer . Sie hält die dreijährige allgemeine Ausbildung mit drei Monaten Kripo-Lehrgang für gut: So wüssten die Kripo-Beamten, "wie Polizei funktioniert". Der Bund Deutscher Kriminalbeamter im Saarland sieht das anders. Er schloss sich Huonkers Forderung an. Der Qualifizierungslehrgang sei viel zu kurz, um in die Tiefe zu gehen, sagte der Landesvorsitzende Helge Stoll. Um zukunftsfähig zu bleiben, müsse die Ausbildung verändert werden, so Stoll. red

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