Konzerte und Kunst bei der „Nacht der Kirchen“

Die "Nacht der Kirchen" bietet den Saarbrückern die Möglichkeit, ihre Kirchen mal in ganz anderem Licht zu sehen: Als Konzert- und Ausstellungsräume, als Treffpunkte für Gesprächsrunden und mit spätabendlichen statt morgendlichen Gottesdiensten.

Insgesamt 25 evangelische und katholische Kirchen im ganzen Saarland luden am Sonntagabend an Pfingsten zur "Nacht der Kirchen" ein.

So gab es in der St.-Eligius-Kirche in Burbach die Möglichkeit, bei einem Show-Painting von zwei Künstlern mit musikalischer Untermalung zuzusehen. Gegen Ende gab es außerdem ein Schlussgebet mit anschließendem Imbiss in der Kapelle der Kirche.

In St. Paulus in Malstatt konnte man Taizé-Gesängen lauschen mit einem Gebet zum Abschluss des Abends. Auftakt der "Nacht der Kirchen" war in der Basilika St. Johann mit einem Pfingstgottesdienst. Im Anschluss fanden dort alle 15 Minuten kurze Lesungen und Gebete statt, begleitet von Orgelmusik in den Pausen.

In der Schlosskirche in Alt-Saarbrücken konnte man sich die Ausstellung "Dreiklang" ansehen, die dort im Rahmen der Landeskunstausstellung Saar-Art zu sehen ist. Drei Künstlerinnen, Sigrun Olafsdottir, Claudia Brieske und Véronique Verdet, zeigen hier sehr unterschiedliche Arbeiten. In einer Gesprächsrunde, geleitet von Ernest W. Uthemann, erzählten Claudia Brieske und Sigrún Ólafsdóttir über ihre Skulpturen und Installationen. Den Abschluss bildete ein Pfingstkonzert mit Werken von Johann Sebastian Bach und Olivier Messiaen.

Nicht nur in Saarbrücken waren die Kirchen geöffnet, auch in Völklingen, Püttlingen, Riegelsberg und Köllerbach wurden verschiedene Programme in Kirchen angeboten.

Eine Besonderheit gilt es 2017 zu beachten: Dieses Jahr gibt es zwei "Nächte der Kirchen". Neben der "Nacht der Kirchen" an Pfingsten gibt es am 31. Oktober die "Nacht der Reformation".