Wir möchten auf unserer Webseite Cookies und pseudonyme Analysetechniken auch unserer Dienstleister verwenden, um diesen Internetauftritt möglichst benutzerfreundlich zu gestalten.

Außerdem möchten wir und unsere Dienstleister damit die Besuche auf unserer Webseite auswerten (Webtracking), um unsere Webseite optimal auf Ihre Bedürfnisse anzupassen und um Ihnen auf unserer Webseite sowie auch auf Webseiten in verbundenen Werbenetzwerken möglichst interessante Angebote anzeigen zu können (Retargeting).

Wenn Sie dieses Banner anklicken bzw. bestätigen, erklären Sie sich damit jederzeit widerruflich einverstanden (Art. 6 Abs.1 a DSGVO).

Weitere Informationen, auch zu Ihrem jederzeitigen Widerrufsrecht, finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.

| 00:00 Uhr

Konzert soll Jazzbegeisterte munter machen

Saarbrücken. Seit der traditionsreiche Jazzkeller „Gießkanne“ zur Jahrtausendwende seine Pforten schloss, trauern die Jazzfans ihm nach. Zwei Stockwerke über den alten Räumen soll jetzt ein neuer Treffpunkt entstehen. Stefan Uhrmacher

Die "Gießkanne" jazzte vorne mit: Der rustikale Keller in der Hettlage-Passage zählte zu den gefragten Blue-Note-Clubs in Deutschland - hier gaben sich internationale Größen die Klinke in die Hand. Seit der traditionsreiche Laden zur Jahrtausendwende seine Pforten schloss, trauern die Jazzfans ihm nach. Die "Gießkanne" ist Geschichte. Doch befindet sich zwei Stockwerke höher der "U2-Raum", der in den vergangenen Jahren bereits für Konzerte, Ausstellungen, Lesungen und Präsentationen genutzt wurde. Wenn es nach dem frisch formierten "Freundeskreis U2-Raum" geht, soll hier regelmäßig Jazz stattfinden.

In dem Verein hätten sich "Menschen von Jung bis Alt aus den unterschiedlichsten Berufen zusammengefunden", erzählt Hans-Jürgen Stuppi, eines der bislang zehn Mitglieder. "Was sie verbindet, ist die Liebe zu Kunst, Kultur und Musik, und der Anspruch, mit dem U2-Raum einen wunderschönen Veranstaltungsort im Herzen der Landeshauptstadt zu erhalten und stärker ins Bewusstsein zu bringen", so Stuppi: "Wir finden das Ambiente sehr gut geeignet, eine schöne Atmosphäre für ein Jazzkonzert zu schaffen." Der zentrale Raum - "hell, lichtdurchflutet, mit einem schönen alten Holzfußboden", und bestuhlt groß genug für mindestens hundert Personen - misst 300 Quadratmeter; hinzu kommen zwei kleinere Räume. Ein Getränkeausschank mit Theke ist ebenso vorhanden wie ein Konzertflügel.

Neu hinzugekommen sei in diesem Jahr eine Bühne von sechs mal neun Metern aus dem alten Bühnenboden des Staatstheaters, so Stuppi. Der Freundeskreis will dem Jazz in Saarbrücken hier in der Ufergasse 2 "eine weitere Option für Veranstaltungen" anbieten und "nach Möglichkeit eine entsprechende Reihe konzipieren". Stuppi: "Wir werden bestehende Kontakte etwa zum Saarbrücker Jazz Syndikat intensivieren und versuchen, weitere Akteure wie die Hochschule für Musik Saar oder den Landesverband Jazz ins Boot zu holen." Jazzinterne stilistische Beschränkungen gebe es keine: "Da sind wir offen; die Veranstaltungen sollen sich tragen - gespielt wird, was gewünscht ist." Ziel sei, auch überregionale Musiker einzuladen, vor allem aus der Saar-Lor-Lux-Region - die Programmplanungen hätten bereits begonnen. Nun habe Adrian Scheuer - er war Vorsitzender des einstigen Fördervereins Jazz im Saarland, der in der "Gießkanne" tagte - die Förderer kurzfristig motiviert, "ein Jazzkonzert am zweiten Weihnachtsfeiertag auszurichten, um die Jazzbegeisterten wieder munter zu machen", erzählt Stuppi.

Zum Auftakttermin des U2-Raum-Freundeskreises heißt es am Freitag, 26. Dezember, 19.30 Uhr ,"JustJazz", mit dem Christoph Mudrich Quartett aus Barbara Mudrich (Gesang), Christoph Mudrich (Piano), Dirk Kunz (Bass) und Dirik Schilgen (Schlagzeug).

u2raum.de