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Klinikum nimmt an bundesweiter Studie zum Prostatakrebs teil

Saarbrücken. . Die Urologie des Klinikums Saarbrücken nimmt an der größten urologischen Studie Deutschlands, „PREFERE“, teil. red

Diese soll Behandlungsstrategien beim Prostatakrebs miteinander vergleichen.

Jährlich erkranken mehr als 67 000 Patienten in Deutschland an einem Prostatakarzinom, teilt das Klinikum mit. Krebstherapien werden dank internationaler Forschung und der fachübergreifenden Zusammenarbeit von Spezialisten immer erfolgversprechender. Viele neue Medikamente und schonende Operationstechniken ermöglichen eine optimale Therapie. Die Studie "PREFERE" wird mit 13,5 Millionen Euro von der Deutschen Krebshilfe und mit 11,5 Millionen Euro von den gesetzlichen und privaten Krankenversicherungen finanziert. Dieses Finanzierungsmodell soll gewährleisten, dass die Studie unabhängig von industriellen und kommerziellen Interessen ist. Geleitet wird die bundesweite Studie von Prof. Dr. Michael Stöckle, Universitätsklinikum des Saarlandes, und Prof. Dr. Thomas Wiegel, Universitätsklinikum Ulm.