Klinikum informiert über „koronare Herzkrankheit“

"Koronare Herzkrankheiten und Herzinfarkt : Erkennen, behandeln, vorbeugen" ist das Thema des 17. Herztags im Klinikum Saarbrücken am Donnerstag, 5. November. Die koronare Herzkrankheit (KHK) ist die Vorläuferkrankheit des Herzinfarkts und die häufigste Herzerkrankung mit Millionen Betroffenen in Deutschland.

Allein an der KHK sterben jährlich über 128 000 Menschen, unter ihnen mehr als 55 000 am Herzinfarkt . Viele der lebensbedrohlichen Verläufe der KHK ließen sich durch rechtzeitige Erkennung und Behandlung vermeiden.

Die KHK entsteht dadurch, dass sich Herzkranzgefäße durch Schädigungen an der Gefäßinnenhaut so stark verengen, dass die Durchblutung des Herzens behindert wird. "Ein erstes Warnsignal ist ein Schmerz im Brustkorb unter körperlicher Anstrengung, der schnell verschwindet", erklärt Prof. Dr. Günter Görge, Chefarzt der Klinik für Kardiologie und Angiologie des Klinikums Saarbrücken . Dieser Brustschmerz müsse rechtzeitig behandelt werden, damit es nicht zum Herzinfarkt kommt. Während des Herztags im Klinikum wird der Saarbrücker Kardiologe Dr. Dirk Jesinghaus darüber informieren, wie die KHK entsteht und mit welchen Beschwerden und Warnzeichen sie sich bemerkbar macht. Prof. Dr. Görge wird in seinem Vortrag erläutern, was in der Klinik gemacht wird, wenn es zum Herzinfarkt kommt. Die Kardiologin Dr. Fatima Goudjil spricht über das Thema "Ich habe alles überstanden - wie geht es nun weiter?". Vielen Patienten sei nicht bewusst, dass sie ihren Lebensstil ändern müssen. Für Fragen stehen die Experten am Ende der Veranstaltung zur Verfügung. Der Herztag beginnt um 17.30 Uhr im Casino des Klinikums Saarbrücken .