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Klinik hilft mit wenig Strahlung und ganz kleinen Instrumenten

Saarbrücken. Erfolgsmeldung vom Winterberg: Das Klinikum Saarbrücken ist als bundesweit erstes Krankenhaus ein zertifiziertes Zentrum der Deutschen Gesellschaft für Interventionelle Radiologie und minimal-invasive Therapie (Degir). Dieses Gütesiegel bescheinigt den Fachleuten des Klinikums, dass sie viele Krankheiten mit möglichst kleinen Instrumenten und anderen Hilfsmitteln behandeln. Das "minimal invasive Vorgehen" erspart dem Patienten große, aufwändige Operationen und die Narkose. Und moderne Röntgentechnik senkt die Strahlendosis auf einen Bruchteil der Werte, wie sie vor Jahrzehnten üblich waren. red

Erfolgsmeldung vom Winterberg: Das Klinikum Saarbrücken ist als bundesweit erstes Krankenhaus ein zertifiziertes Zentrum der Deutschen Gesellschaft für Interventionelle Radiologie und minimal-invasive Therapie (Degir). Dieses Gütesiegel bescheinigt den Fachleuten des Klinikums, dass sie viele Krankheiten mit möglichst kleinen Instrumenten und anderen Hilfsmitteln behandeln. Das "minimal invasive Vorgehen" erspart dem Patienten große, aufwändige Operationen und die Narkose. Und moderne Röntgentechnik senkt die Strahlendosis auf einen Bruchteil der Werte, wie sie vor Jahrzehnten üblich waren.


Als Beispiel für minimal invasive Eingriffe nennt das Klinikum die Behandlung von Schlaganfällen mit der Thrombektomie. Der Arzt entfernt Gerinnsel mit feinsten Kathetern. Ähnliche Operationen sind an fast allen Organen, sogar im Gehirn und an den Nerven, möglich. Auch Gefäßmissbildungen im Bauch und Gehirn , sogenannte Aneurysmen, oder Gefäßverschlüsse behandeln Ärzte ohne Skalpell. In der Krebstherapie helfen Katheter bei der Chemotherapie, den Tumor schrumpfen zu lassen. Das teilt die Pressestelle des Klinikums Saarbrücken mit.