Klaus Bernarding erzählt von seinem Leben als Grenzgänger

Klaus Bernarding erzählt von seinem Leben als Grenzgänger

Saarbrücken/Schmelz. Der Euro kriselt, die Europäische Zentralbank kreist und die Politiker schütteln sich unermüdlich die Hände und küssen sich die Wangen. Währenddessen geht auf der unteren Ebene über Ländergrenzen hinweg das Leben, wie es der saarländische Autor Klaus Bernarding seit Jahren führt, weiter, vorzugsweise über den Macadam, die asphaltierte Landstraße

Saarbrücken/Schmelz. Der Euro kriselt, die Europäische Zentralbank kreist und die Politiker schütteln sich unermüdlich die Hände und küssen sich die Wangen. Währenddessen geht auf der unteren Ebene über Ländergrenzen hinweg das Leben, wie es der saarländische Autor Klaus Bernarding seit Jahren führt, weiter, vorzugsweise über den Macadam, die asphaltierte Landstraße. Bei seiner Lesung am Montag, 5. Dezember, 18 Uhr, geht es um das Thema "Vom kleinen Grenzverkehr mit den Nachbarn im Westen".In seinen Erzählungen aus Westlothringen schildert der Frankreichkenner und -liebhaber sein Zusammenleben mit den französischen Freunden. Reibungsflächen bietet das Anders-Sein genügend, auch die eigenen Gewohnheiten und Bewusstheiten reizen zur Wiedergabe. Bernarding versucht dies über die beiden Sprachen Deutsch und Französisch, bringt Unterschiede zum Vorschein und trifft auf Gemeinsamkeiten. Im Austausch mit den französischen Partnern über Kultur und Geschichte ihres Landes entstehen humorvolle, aber auch nachdenkliche Texte - vorausgesetzt, würde der Autor behaupten, die Treffen finden auf der Steinbank vor dem ehemaligen Winzerhaus oder auf der Terrasse im Garten statt, am besten in Begleitung eines "Vin gris" oder eines "Mirabelle". red/ab

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