Kirchen in der Region: Ohne Angst ins neue Jahr gehen

Kirchenführer in der Region haben in ihren Neujahrsbotschaften dazu aufgerufen, ohne Angst in das neue Jahr zu gehen. Die Ängste und Sorgen der Menschen müssten ernst genommen werden, sagte der pfälzische Kirchenpräsident Christian Schad mit Blick auf die Flüchtlingsdebatte und den Terroranschlag in Berlin. Aber Sorgen ernst zu nehmen, bedeute nicht, ihnen nachzugeben. Denn aus Angst wachse nichts Gutes. Der Speyerer katholische Bischof Karl-Heinz Wiesemann sagte beim Pontifikalamt zum Jahresschluss im Speyerer Dom, die Menschen sollten sich trotz vieler Unsicherheiten nicht von Angst lähmen lassen, sondern mit Gottvertrauen die Zukunft selbst in die Hand nehmen. Nicht nur das Weltgeschehen beeinflusse jeden Menschen, jeder Mensch könne mit seinem Handeln in der Gesellschaft wirken und sie verändern.

Der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Manfred Rekowski, rief die Christen dazu auf, "zuversichtlich den Herausforderungen der Gegenwart" zu begegnen. Trotz der Unsicherheiten in der Gesellschaft könnten die Menschen weiter daran glauben, dass keine Zeit gottverlassen und gottlos sei.

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