Kino Achteinhalb zeigt Werkschau von Sylke Enders

. Seit 2013 wird gemeinsam von der Hochschule der Bildenden Künste Saar (HBK) und dem Festival Max Ophüls Preis eine Gastprofessur im Bereich Film besetzt, die das Lehrangebot an der HBK ergänzt.

Nachdem im Sommersemester 2013 Fred Kelemen als Gastprofessor unterrichtet hatte, wurde in diesem Sommersemester Sylke Enders für die Max-Ophüls-Gastprofessur berufen.

Das Saarbrücker Kino Achteinhalb widmet dem jeweiligen Gastprofessor jedes Jahr eine Werkschau. Vom 12. bis 14. Juni zeigt das Kino in der Nauwieser Straße 19 (Innenhof) drei ihrer bekanntesten Filme: "Kroko", "Hab mich lieb" und "Mondkalb". Es geht in allen Filmen um menschliche Befindlichkeiten zwischen Selbstschutz und Selbstzerstörung, um Sehnsucht nach Liebe und Geborgenheit.

Elke Enders sucht ihre Themen dabei nicht in dem sozialen Milieu der Berliner Mitte sondern in den Randbezirken der Gesellschaft. Sie arbeitet dabei mit bekannten Schauspielern wie Juliane Köhler, Axel Prahl und Lars Eidinger sowie mit nichtprofessionellen Darstellern. Ihre Filmerfahrungen sammelte Sylke Enders als Regieassistentin bevor sie Regie an der Deutschen Film und Fernsehakademie in Berlin studierte. 2002 drehte sie ihr Spielfilmdebüt "Kroko" und gewann gleich den Deutschen Filmpreis in Silber. Sylke Enders begleitet im Kino Achteinhalb die Vorstellungen ihrer Filme "Kroko" am 12. Juni und "Hab mich lieb" am 13. Juni und steht zum Publikumsgespräch bereit.

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