Kinder schufen Kunstwerke aus der Sprühdose

Saarbrücken. Neun Teilnehmer tauchten für fünf Tage im KuBa in die "Urban-Art-Szene" ein und wurden selbst zu Künstlern mit Sprühdosen. Beim Workshop mit dem Kommunikationsdesigner Tobias Müller bekamen Kinder und Jugendliche die Möglichkeit, ihr eigenes Motiv auf bereitgestellte Flächen zu sprühen

Saarbrücken. Neun Teilnehmer tauchten für fünf Tage im KuBa in die "Urban-Art-Szene" ein und wurden selbst zu Künstlern mit Sprühdosen.Beim Workshop mit dem Kommunikationsdesigner Tobias Müller bekamen Kinder und Jugendliche die Möglichkeit, ihr eigenes Motiv auf bereitgestellte Flächen zu sprühen.

Bevor es jedoch ans Sprühen ging, gab Müller einen Einblick in die Szene und stellte dabei verschiedene Künstler und deren Werke vor. Wichtig war, dass die jungen Künstler den richtigen Umgang mit der Sprühdose und die verschiedenen Arbeits- und Mischtechniken lernten.

Mit Sprühdose bewaffnet durfte jeder Teilnehmer seine eigene Fläche in Angriff nehmen und ausprobieren, was mit einer Sprühdose alles möglich ist. Dabei fiel auf, dass eine gerade Linie zu sprühen schwieriger sein kann als manch einer gedacht hätte. Die jüngste Teilnehmerin hatte mit ganz anderen Problemen zu kämpfen: So eine Sprühdose kann ganz schön schwer sein, vor allem, wenn man sie auch noch mit nur einer Hand halten und gleichzeitig den Sprühkopf drücken soll. "Mach dir nichts draus, ich hatte am Anfang immer einen Krampf im Zeigefinger", beruhigte Müller sie.

Am zweiten Tag des Workshops, der im Rahmen des "Sommer Express 2012" im KuBa angeboten wurde, sollte jeder Teilnehmer sich sein eigenes Motiv überlegen. Dabei konnte man sowohl freie Arbeiten als auch typische Schriftmotive anfertigen. "Wichtig ist, dass ihr keinen Stil kopiert, wie es so oft gemacht wird. Entwickelt lieber euren eigenen Stil", erklärte Müller. Bevor es dann richtig losging, gab er noch letzte Tipps: "Wenn ihr dünnere Linien sprühen wollt, lasst vorher etwas Druck ab, denn je mehr Druck in der Sprühdose ist, desto mehr Farbe kommt raus und desto dicker sind die Linien."

Am Ende des Workshops wurden die entstandenen Werke den Familien und Freunden aller Teilnehmer des "Sommer Express" präsentiert. mur