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Keine Probleme bei der Pflichtaufgabe

Püttlingen. Sie wollten keinen Zweifel an ihrer momentanen Stärke aufkommen lassen – und taten es auch nicht. Die Oberliga-Handballerinnen des HSV Püttlingen kamen am Sonntagabend beim Tabellenletzten HSG Kastellaun/Simmern zu einem ungefährdeten 30:19-Erfolg. fess



Trotz der klar verteilten Kräfteverhältnisse hatte HSV-Trainer Hans-Werner Müller vor der Partie personelle Sorgen. "Wir mussten mit sieben Feldspielerinnen und einer Torfrau anreisen, aber das vorhandene Personal hat seine Sache sehr gut gemacht", sagte er. Neben Torfrau Myriam Bernardi fehlten Jacqueline Müller, Katharina Dynus und Aleksandra Jelicic. Trotzdem konnte Püttlingen seinen Lauf gegen den Tabellenletzten fortsetzen.

Obwohl der HSV nach der Winterpause mit zwei Niederlagen startete, gewann er im Anschluss vier Spiele in Folge und kletterte somit auf den fünften Tabellenplatz - die bisher beste Saisonplatzierung. Die ungeklärte Frage, ob Platz zehn in dieser Saison reicht, um den Klassenverbleib zu schaffen, dürfte den HSV nicht mehr betreffen. Ziel ist inzwischen ein anderes: "Unser Ziel ist ganz klar Platz vier. Wir haben noch ein Nachholspiel gegen den TV Wörth in der Hinterhand, das wir gewinnen wollen", sagte Müller. Am Sonntag um 16 Uhr ist der Tabellenvorletzte TV Hauenstein zu Gast in Püttlingen.