Kassenärzte und Regierung raten zu Impfung gegen Grippe

Zum Start der Impfkampagne hat sich Gesundheitsminister Andreas Storm (CDU ) gestern gegen Grippe impfen lassen. Gemeinsam mit Kassenärztlicher Vereinigung (KV) und Ärztekammer ruft die Regierung dazu auf, dem Beispiel zu folgen.

"Die Virusgrippe ist eine Infektionskrankheit, an der in Deutschland jedes Jahr mehrere tausend Menschen sterben", sagte Storm. Die Grippewelle 2013/14 sei die schwächste seit 13 Jahren gewesen. Es sei daher möglich, dass sie dieses Jahr stärker sei. Jetzt sei ein guter Zeitpunkt zur Impfung, damit der Schutz besteht, bevor die Grippewelle um den Jahreswechsel ihren Höhepunkt erreicht. Schützen sollten sich insbesondere Menschen über 60, chronisch Kranke und Schwangere. Gefährdet seien auch Berufsgruppen, die viel Kontakt zu Menschen haben. Für sie tragen die Kassen die Kosten. Wer sich außerhalb der Risikogruppen impfen lassen will, muss für den Impfstoff 8,30 Euro sowie für die Beratung und Impfung des Arztes zwischen 6,95 Euro und 8,24 Euro zahlen. "Die Impfung ist gut verträglich und verursacht nur in seltenen Fällen Nebenwirkungen", so der Vize-Vorsitzende der KV, Dr. Joachim Meiser.