Je ein Foto zu 24 Themen in 24 Stunden

In Saarbrücken und seinen Partnerstädten Nantes und Tbilissi fielen am Samstag die Startschüsse für den fünften Fotomarathon. In Saarbrücken ging mit 58 Fotografen das stärkste Starterfeld ins Rennen.

Ein Andrang von Fotografen wie man ihn sonst nur bei Auftritten von Superstars erlebt, herrschte am vergangenen Samstag auf dem Landwehrplatz. 58 Fotografen zückten pünktlich um zwölf Uhr mittags ihre Kameras und machten sich auf zum 5. Fotomarathon durch Saarbrücken. Zu 24 Themen musste innerhalb von 24 Stunden je ein Foto geschossen werden. Dabei bekamen die Fotografen alle vier Stunden vier neue Themen mit auf den Weg. "Ich bin das erste Mal dabei und schon richtig gespannt. Wir haben ja acht Themen, zu denen wir in der Nacht Fotos machen müssen. Viel Schlaf werden wir sicherlich nicht bekommen", sagte Ulrich Höfler aus Dudweiler. Die beiden Hobby-Fotografinnen Franziska Schmitt und Katharina Lauer kamen aus St. Wendel. "Wir wollen Spaß haben, und wir lernen Saarbrücken etwas besser und von einer anderen Seite kennen", sagte Franziska Schmitt. Der Verein "Augenblick - Verein für visuelle Bildung" aus Saarbrücken, die Association pour l'éducation visuelle aus dem französischen Nantes, das DAAD Informationszentrum aus dem georgischen Tbilissi und das Goethe-Institut Tbilissi hatten den 5. Fotomarathon gemeinsam organisiert. Gleichzeitig fand der Marathon auch in Saarbrückens Partnerstädten Nantes (20 Teilnehmer) und Tbilissi (40 Teilnehmer) statt. Von den 58 Startern in Saarbrücken, wobei der jüngste gerade einmal fünf Jahre alt war, schafften es insgesamt 52 die 24 Fotos in 24 Stunden zu schießen. Einer von ihnen ist Simon Oos aus Saarbrücken. Er war der einzige, der mit einer Analog-Kamera unterwegs war. In der kommenden Woche trifft sich die Jury aus Vertretern der Vereine und professionellen Fotografen, um die 24 schönsten Fotos auszuwählen.