Jägersburg kann Auersmacher „Horror-Vision“ realistischer machen

Jägersburg kann Auersmacher „Horror-Vision“ realistischer machen

Wenn der SV Auersmacher und der FSV Jägersburg in den vergangenen Jahren aufeinandertrafen, waren das oft Spitzenspiele in der Fußball-Saarlandliga. In diesem Jahr ist das anders.

Der FSV ist Zehnter, Auersmacher hat in den ersten drei Spielen nach der Winterpause drei Niederlagen kassiert und steht ungewohntermaßen auf Platz 13. Vor dem Heimspiel an diesem Samstag um 15.30 Uhr gegen den FSV sagt Auersmachers Trainer Jörn Birster daher: "Natürlich befinden wir uns im Abstiegskampf. Für uns geht es nur darum, vier Mannschaften hinter uns zu lassen. Was einmal eine Horror-Vision war, wird auf einmal immer realistischer."

Sein Jägersburger Kollege Marco Emich hält dagegen: "Auf lange Sicht hin glaube ich nicht, dass Auersmacher am Ende in Schwierigkeiten kommt. Sie haben mit Jörn Birster einen erfahrenen Trainer zurückgeholt und mit Torwart Christian Hollinger sowie den Feldspielern Christoph Berger, Mike Brückerhoff und Philipp Hoffmann mehrere erfahrene Spieler. Ich denke auch nicht, dass sie nervös werden, wenn wir in Führung gehen sollten."

Im FSV-Team fehlen noch die weiterhin verletzten Alexander Becker (Adduktorenprobleme) und Tim Schäfer (Achillessehnenverletzung). Der ehemalige Elversberger Oberligaspieler Schäfer führt mit zwölf Treffern immer noch die vereinsinterne Torjägerliste beim FSV an. Nach dem 2:3 am vergangenen Sonntag beim VfL Primstal möchten die Jägersburger im zweiten Auswärtsspiel nacheinander wieder in die Erfolgsspur finden.

Birster jedenfalls mahnt seine Spieler gegen die Jägersburger, die früher so etwas wie ein Angstgegner für Auersmacher waren, zur Vorsicht: "Ich habe die Zeichen der Zeit erkannt. Es ist die Frage, ob das auch bei jedem Spieler der Fall ist."

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