Infos über Waffenhandel und Militärinterventionen

Bei mehreren Info- und Diskussionsveranstaltungen zwischen dem 25. Juni und dem 25. Juli geht es um Waffenhandel und Militärinterventionen. Der Titel der Reihe lautet: „Militarisierung der Gesellschaft“.

Ein Bündnis aus politischen Organisationen, kirchlichen Einrichtungen und Gewerkschaften lädt zur Ausstellung "Wir scheuen keine Konflikte - gewaltfrei für den Frieden" des Zivilen Friedensdienstes. Die Ausstellung soll zeigen, "wie man weltweit vor der Eskalation von Konflikten handeln könnte". Mit der Eröffnung der Ausstellung am 25. Juni, 20 Uhr, im Johannes-Foyer in Saarbrücken startet auch der Aktionsmonat "Militarisierung der Gesellschaft". Am Mittwoch, 2. Juli, ab 20 Uhr geht's im Saarbrücker Johannes-Foyer, Ursulinenstraße 67, um "Krisen und Kriege!". Die Veranstalter fragen: "Mehr Auslandseinsätze in aller Welt zur Sicherung von Rohstoffen und Handelswegen, Waffenexporte in konfliktträchtige Regionen in Lateinamerika, Afrika und im Nahen und Mittleren Osten oder die Militarisierung der Entwicklungspolitik in Afghanistan - sind das die realpolitischen Lösungsansätze für die Krise des Kapitalismus?" Herbert Böttcher (Ökumenisches Netz Rhein- Mosel-Saar / pax christi Diözesanverband Trier ) referiert und leitet die anschließende Diskussion.

"Repression und Militär im Innern" ist das Thema im "Diskussionscafé" am Donnerstag, 10. Juli, ab 18 Uhr in der Arbeitskammer, Fritz-Dobisch-Straße 6-8. Christoph Marischka (Informationsstelle Militarisierung) und Heiner Busch (CILIP, Institut für Bürgerrechte & öffentliche Sicherheit) referieren.

Und über die Frage "Schulfrei für die Bundeswehr?" diskutieren am Mittwoch, 16. Juli, ab 18 Uhr im Günter-Wöhe-Gymnasium, Vorstadtstraße 36, Friedensinitiativen und Bundeswehr. Auf dem Podium: Anna Haßdenteufel (LPM Saarland), Markus Pflüger (AGF Trier ), Jugendoffizier Hauptmann Ruffing, Bruno Sonnen (Paulinus, Kirchenzeitung des Bistums Trier ) moderiert.

Die Frage "Mali-Intervention der französischen Armee - Kampf gegen Islamismus oder neokolonialer Terror?" steht am Donnerstag, 17. Juli, ab 20 Uhr im Filmhaus, Mainzer Straße 8, auf dem Programm. Hans Wolf und Klaus Blees (Aktion 3. Welt Saar) referieren und leiten die anschließende Diskussion.

Die Europäische Grenzschutzagentur Frontex ist Thema am Mittwoch 23. Juli, ab 20 Uhr - wieder im Filmhaus, Mainzer Straße 8. Laut Veranstalter starben an den Grenzen der EU bis heute 20 000 Flüchtlinge. Auch im Inneren setze sich ihre Ausgrenzung fort - oft müssten sie in Lagern leben wie in Lebach. Roland Röder (Aktion 3. Welt Saar) referiert und leitet die folgende Diskussion.