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„In der lockeren Atmosphäre fühlt man sich gleich willkommen“

„In der lockeren Atmosphäre fühlt man sich gleich willkommen“

Die Saison am Staatstheater ist mit Volldampf gestartet, und eine ganze Reihe Menschen vor und hinter den Kulissen ist neu dabei. Wir haben ihnen allen vier Fragen gestellt und präsentieren sie in loser Folge. Heute David Greiner, Dramaturg im Musiktheater.

Warum haben Sie sich für das Saarländische Staatstheater entschieden?

David Greiner: Ich wurde von der Operndirektorin Brigitte Heusinger, die ich schon lange privat kenne, zu meiner großen Freude angeheuert. Es ist also vielleicht eher so, dass sich das Theater für mich entschieden hat.

Was erhoffen Sie sich hier für Ihre berufliche Karriere?

David Greiner: Nach vielen Jahren auf der Bühne, aber auch in anderen Bereichen und im Ausland kann ich nun die Erfahrungen, die ich gesammelt habe, in einem neuen Umfeld einbringen, und dabei noch viel Neues lernen.

Was macht die Arbeit hinter den Kulissen eines Theaters so besonders?

David Greiner: In der Dramaturgie ist man ein bisschen der Angelpunkt der Produktionen, abgesehen von der inhaltlichen Vor- und Aufbereitung der Stücke. Daher muss man sehr flexibel sein und sich täglich neuen Aufgaben stellen.

Schon was von Saarbrücken und den Saarbrückern mitgekriegt?

David Greiner: Viel zu wenig, weil der Spielzeitbeginn sehr arbeitsreich war. Aber das wenige, was ich mitbekommen habe, ist ausgesprochen nett. Als jemand, der lange in Italien gelebt hat, fühlt man sich in der lockeren und herzlichen Atmosphäre gleich willkommen

Zum Thema:

Zur PersonDavid Greiner stammt aus einer Musikerfamilie. Als Kind sang er im "Tölzer Knabenchor ", wurde dann zunächst Regieassistent und später Disponent an der Bremer Oper. Nach einigen Jahren sattelte er wieder auf Gesang um und war vorwiegend in Oratorien und Liederabenden zu hören. Konzerte führten ihn nach Frankreich, Italien, Dänemark, Österreich, England, Brasilien und in die Vereinigten Staaten. 1999 verschlug es ihn nach Italien, wo er in Rom lebte, neben seiner sängerischen Tätigkeit auch als Korrespondent für "Die Welt" schrieb und als Reiseleiter für Studienreisen tätig war. Nun zieht es ihn wieder zu seinen Wurzeln ans Theater. red