HSG Saarbrücken kann in Schmelz lange mithalten

"Für mich war es das Wichtigste, dass meine Mannschaft über 60 Minuten konstant guten Handball gezeigt und in ihrer Entwicklung noch einmal einen Sprung nach vorne gemacht hat", sagte Trainer Andreas Birk.

Auch wenn seine HSG TVA/ATSV Saarbrücken am Sonntag im Auswärtsspiel dem HC Schmelz mit 23:26 (12:13) unterlag, war er guter Dinge: "Dass am Ende nichts Zählbares für uns herausgesprungen ist, steht für mich nicht im Vordergrund. Wir konnten das Spiel lange offen gestalten und haben im Nachhinein auch vom Gegner viel Lob bekommen. Bei uns hat jeder für den anderen gekämpft. Die Schmelzer mussten sich gegen meine junge Mannschaft trotz ihrer Erfahrung bis zum Ende richtig legen. Unsere Entwicklung geht in die richtige Richtung."

Gegen einen Gastgeber, der mit Spielertrainer Martin Rockay oder Oliver Werner Akteure im Rückraum aufbot, die bereits in der Oberliga zum Zuge kamen, präsentierten sich die Hauptstädter über die gesamte Spielzeit auf Augenhöhe. "Die Führung lag dabei größtenteils bei Schmelz. Kurz vor dem Schlusspfiff haben wir uns noch einmal auf ein 23:23 herangekämpft, dann aber unglückliche Tore über den gegnerischen Kreisläufer kassiert. Ich denke, dass ein Unentschieden nicht unverdient gewesen wäre", sagte Birk.

Vor den bevorstehenden Spielen warnte er: "Unser Auftaktprogramm war bisher knüppelhart. Jetzt kommen mit Merchweiler und Brotdorf zwei weitere starke Gegner auf uns zu. Da gilt es für uns, die Moral aufrechtzuerhalten."