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Hommage an Tárrega: „Gitarrenreise“ mit ruhiger Gangart

Saarbrücken. Stefan Uhrmacher

Überraschend ruhig und entspannt kam eine Hommage an den Spanier Francisco Tárrega (1852 bis 1909), Pionier des modernen Konzertgitarren-Spiels, mit Lehrern der Städtischen Musikschule daher. Eva Mörsdorf gab am Mittwoch im proppenvollen Rathausfestsaal den Puls der neunten Etappe der Konzertreihe "Gitarrenreise" vor. Bei ohnehin moderaten Tár rega-Noten von der bekannten Tremolo-Studie Recuerdos del Alhambra bis zum Wiegenlied El Columpio wählte sie langsame Tempi und konzentrierte sich ausgiebig auf Details.

Diese gemäßigte Gangart nahm Michael Marx mit seiner Komposition "Sommerregentag" auf. In den besten Momenten bestach seine Programm-Melange aus Tárrega-Stücken (unter anderem das berühmte Preludio Lagrima) und Selbstgebrautem durch Gesanglichkeit, Eleganz und federnde Rhythmik.

Frank Brückner schließlich brachte dem Meister gewidmete Kurzwerke überwiegend von Tárrega-Schülern zu Gehör. Bei einer Elegia von Daniel Fortea und Hommagen von Francis Kleynjans und Emilio Pujol empfahl er sich als technisch grundsolider Sachwalter des romantischen Saitenerbes. Und bei zwei Sätzen von Joaquin Turina ließ Brückner schließlich sogar ein Fünkchen Flamenco-Feuer aufblitzen.