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Hommage an Gérard Depardieu

Saarbrücken. Gérard Depardieu zeigte seine Vielfalt und sein Format seit Anfang der 1970er-Jahre in 170 Filmen. Das Saarbrücker Kino achteinhalb, Nauwieserstraße 19, gratuliert Depardieu nachträglich mit fünf Filmen zum 60. Geburtstag. Los geht's am Mittwoch, 6. Mai, mit der schwarzen Komödie "Buffet Froid" von Bertrand Blier

Saarbrücken. Gérard Depardieu zeigte seine Vielfalt und sein Format seit Anfang der 1970er-Jahre in 170 Filmen. Das Saarbrücker Kino achteinhalb, Nauwieserstraße 19, gratuliert Depardieu nachträglich mit fünf Filmen zum 60. Geburtstag. Los geht's am Mittwoch, 6. Mai, mit der schwarzen Komödie "Buffet Froid" von Bertrand Blier. Blier verschaffte Depardieu 1974 den Durchbruch mit "Les Valseuses" ("Die Ausgebufften"). Depardieu etabliert darin den Heldentyp des sorg- und respektlosen Gauners, der sich mit Frauen vergnügt. "Buffet Froid" ("Den Mörder trifft man am Büfett", 1979), entwickelt den Heldentypus weiter. In Alain Resnais' "Mon Oncle d' Amerique" ("Mein Onkel aus Amerika", 1980) spielt er den gestressten Fabrikdirektor aus bäuerlichem Milieu. In Andrzej Wajdas "Danton" verkörpert Depardieu perfekt den lebensfrohen Sinnenmenschen. Seine Nase prädestinierte Depardieu für die Rolle des "Cyrano der Bergerac" im gleichnamigen Film von Jean-Paul Rappenau von 1989. Und in André Téchinés "Les Temps qui changent" von 2004 spielt er den Ingenieur Antoine, der nach Tanger kommt, um Jugendliebe Cécile zu sehen. Alle Filme gibt es in französischer Originalfassung teilweise mit englischen, teilweise mit deutschen Untertiteln. red



Auf einen BlickBuffet Froid von Bertrand Blier (Den Mörder trifft man am Buffet, 1979), 6. Mai, 20 UhrMon Oncle d'Amerique von Alain Resnais (Mein Onkel aus Amerika, 1980), 12 und 13. Mai, 20 UhrDanton von Andrzej Wajda (1982), 28. Mai, 20 Uhr. Cyrano de Bergerac von Jean-Paul Rappenau (1989), 9 und 10. Juni, 20 Uhr.Les Temps qui changent von André Téchiné (Changing Times, 2004), 16. und 17. Juni, 20 Uhr. red