Homburger FDP-Chef verlässt nach Querelen die Partei

Nach Unstimmigkeiten über den Kurs der Partei ist der Homburger FDP-Vorsitzende Markus Heigl am Montag von seinem Amt zurückgetreten und hat die Partei verlassen. Unter Heigl hatte die Homburger FDP angekündigt, den Oberbürgermeister-Kandidaten der Wählergemeinschaft „Allianz der Vernunft“, Marc Piazolo, bei der Direktwahl am 25.

Mai zu unterstützen. Sprecher der Allianz ist der frühere Saar-Gesundheitsminister, Georg Weisweiler, der bereits Anfang Februar aus der FDP ausgetreten ist.

Peter Eisenbeis, Fraktionssprecher der FDP im Homburger Stadtrat und Kritiker Heigls, machte gestern klar, dass mit dem Ausscheiden von Markus Heigl auch die Unterstützung des Allianz-Kandidaten durch die FDP beendet sei: "Wir werden für den OB-Wahlkampf keine Empfehlung aussprechen."

FDP-Landesvorsitzender Oliver Luksic nannte als Grund für den Konflikt in Homburg die Weigerung Heigls, mit einer eigenen FDP-Liste bei der Kommunalwahl anzutreten. Luksic zur SZ: "Der Landes- und Kreisverband erwarten aber eine eigenständige FDP, die auch in Homburg mit einer eigenen Liste antritt. Der Kreisvorstand hat dies einstimmig beschlossen. Und auch unsere Mitglieder und Wähler erwarten das."