Hochschul-Ideen zur Stadtentwicklung

Vom 24. bis zum 27. Juni können sich die Saarbrücker bei Ausstellungen, Vorträgen und Podiumsdiskussionen über die Themen Architektur und Stadtplanung in all ihren Facetten informieren.

Angehende Architektinnen und Architekten, Designerinnen und Designer wollen die Eisenbahnstraße mit neuem Leben füllen. Die Schule für Architektur Saar (SAS) an der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) des Saarlandes und die Hochschule für bildende Künste (HBK) Saar präsentieren in Zusammenarbeit mit dem Stadtplanungsamt vom 24. bis 27. Juni in leer stehenden Ladengeschäften in der Eisenbahnstraße Ideen zur Stadtentwicklung .

In den "Aktionstagen Eisenbahnstraße" sind Bürgerinnen und Bürger eingeladen, sich bei Ausstellungen, bei Podiumsdiskussionen und in Gesprächen über vielfältige Themen der Architektur und Stadtplanung zu informieren.

In drei leerstehenden Ladenlokalen in der Eisenbahnstraße werden an den vier Tagen täglich von 17 bis 21 Uhr studentische Arbeiten des Masterkurses der SAS gezeigt, die von Entwürfen zur Stadtentwicklung Saarbrückens über Umnutzungen von leer stehenden Kirchen und Bürogebäuden bis zu Beteiligungsstrategien reichen. Damit wollen die Studierenden zeigen, dass ihre Arbeit an den Hochschulen nicht nur theoretisch ist, sondern für die Praxis taugt und Teil der öffentlichen Diskussion über die Stadtentwicklung werden kann.

Die Aktionstage werden am Dienstag, 24. Juni, um 18.30 Uhr im Ladengeschäft in der Eisenbahnstraße 36 eröffnet.

Zum offiziellen Auftakt der Aktionstage, die in dieser Form zum ersten Mal organisiert werden, gibt es einen Kurzvortrag des Stuttgarter Stadtplaners Stephan Anders zur ,,Nachhaltigen Stadtplanung" sowie eine anschließende Podiumsdiskussion. Moderiert von Professor Stefan Ochs diskutieren Stephan Anders, Luca Kist, der Vorsitzende des Städtebaubeirates Saarbrücken, Monika Kunz, Leiterin des Saarbrücker Stadtplanungsamtes, sowie Manuel Schneider, Student des Masterstudienganges der SAS, über ,,Stadt: Quo Vadis?".

Am Mittwoch, 25. Juni, um 18.30 Uhr spricht in der Eisenbahnstraße 43 der Architekturtheoretiker Professor Ulrich Pantle mit dem Psychoanalytiker Alf Gerlach und mit Matthias Wagner, dem Direktor des Museums für Angewandte Kunst in Frankfurt am Main, über das "Haus".

Mit einem Impulsvortrag über ,,Aktion + Prozesse" von einem Mitglied des Wiener Planungsbüros "nonconform, architektur vor ort" wird die Abendveranstaltung am Donnerstag, 26. Juni, um 18.30 Uhr in der Eisenbahnstraße 43 eröffnet. Es folgt eine von Professor Eve Hartnack moderierte Diskussion mit dem Referenten, mit Professor Ivica Maksimovic von der HBK Saar, mit Thomas Hippchen, dem Stadtteilmanager in Alt-Saarbrücken, Christoph Diem von der Sparte 4 sowie mit dem Diplom-Ingenieur Igor Torres von "baubar urbanlabaratorium".