Hilfe für die Ärmsten der Armen

Pater Eugenio Bönecke ist seit 40 Jahren als Missionar in Peru tätig. Seit 2000 engagiert er sich für das Kindererholungsheim Katilandia. Nun bekam er dafür von der katholischen Frauengemeinschaft St. Michael einen Scheck über 500 Euro zur Unterstützung.

Das Kindererholungsheim Katilandia in Pedregal in der Nähe der Stadt Trujillo in Peru darf sich über eine kleine finanzielle Unterstützung in Höhe von 500 Euro durch die katholische Frauengemeinschaft der Pfarrei St. Michael freuen. Vorsitzende Renate Sachs überreichte dieser Tage gemeinsam mit ihrer Stellvertreterin Imelda Emser einen Spendenscheck an Pater Heinz Limburg für die Hiltruper Missionare.

Der Betrag sei im Rahmen der einmal im Monat bei Kaffee und selbst gebackenem Kuchen stattfindenden Seniorennachmittage zusammengekommen, betonte Sachs. Mit dem Erlös dieser Veranstaltungen wolle man über die Hiltruper Missionare die Arbeit von Pater Eugenio Bönicke im Kindererholungsheim Katilandia in der Nähe von Trujillo in Peru unterstützen. Wie Limburg gegenüber unserer Zeitung betonte, sei Pater Eugenio Bönecke seit annähernd 40 Jahren als Missionar in Peru tätig. Dort engagiere er sich in dem im Jahr 2000 errichteten Kindererholungsheim, das von 16 Pfarreien aus der Erzgemeinde Trujillo initiiert worden sei. Alle acht Tage kämen zwischen 60 und 70 Kinder ab sechs Jahren aus teilweise ärmlichsten Verhältnissen in dieses Erholungsheim, um hier Umgangsformen zu lernen, Lieder zu singen, zu spielen, biblische Geschichten zu hören und andere Kinder kennen zu lernen, berichtete Pater Limburg, der schon vier Mal bei Pater Bönicke in Katilandia zu Gast war. Sogar ein kleines Schwimmbad gebe es dort, so der Pater. Ziel der Einrichtung sei es, "dafür zu sorgen, dass die Kinder sich wohlfühlen", erklärte Limburg.

Pater Bönicke und seinen Helfern sei es in den vergangenen Jahren gelungen, "eine Art soziales Netzwerk mit vielen Kontakten aufzubauen, damit Eltern wissen, an wen sie sich wenden können".

Darüber hinaus stünde das von den Hiltruper Missionaren geleitete Erholungsheim auch für andere Gruppen offen, die sich hier erholen könnten, so der Präses. Auch Renate Sachs hatte 2001 und 2004 die Gelegenheit, sich in Katilandia von der engagierten Arbeit des aus Hamburg stammenden Paters Eugenio Bönecke zum Wohle seiner Schützlinge zu überzeugen.

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