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Hier saniert die Woge

Regionalverband. Die Wohnungsbaugesellschaft Saar (Woge) betreut rund 15 000 Mieter in rund 5400 Wohnungen im Saarland und in Rheinland-Pfalz. Ihr Kerngeschäft ist in Saarbrücken und dem Regionalverband mit 3870 Wohnungen. In einer kleinen Serie stellen wir die Arbeit der Woge und den Wohnungsbestand vor. Heute: energetische Sanierungen. Dörte Grabbert

Undichte Fenster, ungedämmte Keller und Fassaden - viele Häuser der Wohnungsbaugesellschaft Saar (Woge) sind in die Jahre gekommen. Die meisten Gebäude stammen aus den 50er und 60er Jahren, der Sanierungsbedarf ist hoch. "Die Energiestandards waren damals natürlich andere", erläutert Stefan Ruffing, Prokurist Technik bei der Woge Saar. Jetzt werden unter anderem Kunststofffenster und Alu-Türen eingebaut, die Kellerdecken, die Fassaden und das Dach gedämmt, neue Balkone angebracht und Heizungsanlagen installiert.

"Und wir versuchen, behindertenfreundlich und barrierearm auszubauen", sagt Ruffing. "Es ist im Bestand leider nicht leicht oder fast unmöglich nach der DIN-Norm zu bauen, also dem Prädikat behindertengerecht und barrierefrei zu entsprechen." Um als barrierefrei oder behindertengerecht zu gelten, müssen Wohnungen den klar definierten Kriterien der DIN-Norm 18040-2 entsprechen. Bei Neubauten sei das wesentlich einfacher, oder wenn man ein Gebäude komplett entkernen und umbauen kann, wie derzeit in der Julius-Kiefer-Straße in Saarbrücken (Bericht folgt). "Wir versuchen aber, so viele Barrieren wie möglich zu beseitigen", versichert Ruffing.

19 Millionen Euro hat die Woge von 2013 bis 2015 in die energetische Sanierung ihres Wohnungsbestands investiert. Allein in der K´´´´´´´álmánstraße und der Paul-Lincke-Straße auf dem Saarbrücker Rodenhof wurden bis 2014 insgesamt 23 Gebäude energetisch saniert. Kosten: 2,5 Millionen Euro im Jahr 2013 und 2,2 Millionen Euro im Jahr 2014. Die Arbeiten in der Paul-Lincke-Straße sind noch nicht abgeschlossen, in diesem Jahr sind die Häuser Nummer 17 bis 27 dran (2,2 Millionen Euro ). In die Kaiserslauterner Straße auf dem Rotenbühl investierte die Woge 2,8 Millionen Euro , die Hausnummern 55-57 stehen noch aus. In St. Johann wurden seit 2013 für vier Millionen Gebäude in der Thüringer Straße und der Halbergstraße erneuert. Die Schopenhauer Straße 7 bis 9 (650 000 Euro), die Goethestraße 6 und die Lessingstraße 12 und 14 (gesamt 1,1, Million Euro) sind 2015 an der Reihe. Energetisch saniert werden in diesem Jahr auch noch die Koßmanstraße 12 in St. Arnual (1,6 Millionen Euro ) und die Wallotstraße 11 und 13 im Wohngebiet Am Homburg (700 000 Euro). In Völklingen wurde 2013 die Robert-Koch-Straße 4 erneuert. Die Sanierung kostete 900 000 Euro.


Zum Thema:

Auf einen BlickDie Woge Saar betreut rund 15 000 Mieter im Saarland und in Rheinland-Pfalz. Die Saarbrücker Zeitung möchte gerne wissen, welche Erfahrungen Sie mit der Woge als Vermieter gemacht und welche Anregungen und Fragen Sie an die Woge haben. Bitte schicken Sie ihr Anliegen an folgende E-Mail- Adresse: redstv@sz-sb.de oder rufen Sie an unter Tel. (06 81) 5 02 22 71. dög