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Heute SZ-Telefondoktor zum Grauen Star

Saarbrücken. Ab dem 60. Lebensjahr bekommen viele Menschen Probleme durch den Grauen Star. Beim Grauen Star, in der Fachsprache Katarakt genannt, trübt sich die Augenlinse. Dadurch können die Lichtstrahlen sie nicht mehr ungehindert passieren, die Sehschärfe des "verschleierten" Auges verringert sich. Es handelt sich um einen altersbedingten Prozess, der von Patient zu Patient unterschiedlich schnell abläuft. Bevor sich die Sehschärfe verschlechtert, berichten Patienten mit beginnendem Grauen Star häufig darüber, dass sie bei ungünstigen Lichtverhältnissen geblendet werden und zum Beispiel das Lesen mehr anstrengt als früher. Die Behandlung des Grauen Stars hat in den letzten 20 Jahren sehr große Fortschritte gemacht. Heute werden in Deutschland pro Jahr rund 600 000 Kataraktoperationen durchgeführt, die meisten ambulant. Die Patienten können also nach der Operation wieder nach Hause gehen. Bei der Katarakt-Operation wird am Auge ein winzig kleiner Schnitt gemacht. Durch diese Öffnung wird die getrübte Linse mittels Ultraschall entfernt und abgesaugt. Im Anschluss daran wird eine speziell für Sie angepasste Kunststofflinse eingesetzt. Nach vier bis sechs Wochen ist der Heilungsprozess abgeschlossen. red

Haben Sie Fragen zu einer solchen Operation? Dann rufen Sie heute Abend den Telefon-Doktor an. Ein kompetenter Arzt für Grauen Star steht Ihnen von 18 bis 20 Uhr zur Verfügung. Telefon: (06 81) 502 26 20. Der Telefon-Doktor ist ein Service der SZ mit der Kassenärztlichen Vereinigung Saarland.

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