Gut fürs Gefühl: die Saarbrücker Stadttauben

T wie Tauben. Der Stadtbewohner füttert Tauben, damit er sich dabei gut fühlt. Die Tauben sind ihm nicht so wichtig, aber sie halten es schon aus. Auch in Saarbrücken. Hier ist das Taubenfüttern bei Androhung von Strafe verboten, so wie in fast allen Städten, die auf Hygiene und adrettes Stadtbild achten

T wie Tauben. Der Stadtbewohner füttert Tauben, damit er sich dabei gut fühlt. Die Tauben sind ihm nicht so wichtig, aber sie halten es schon aus. Auch in Saarbrücken. Hier ist das Taubenfüttern bei Androhung von Strafe verboten, so wie in fast allen Städten, die auf Hygiene und adrettes Stadtbild achten.

Nach Auskunft der Stadt wurden im vergangenen Herbst 666 Tauben in der Stadt gezählt. "Gefühlt" sind es zigmal mehr. Andererseits sind es deutlich weniger als fünf Jahre zuvor (offiziell 976). Die Stadttauben in Schach zu halten ohne Gegner und Liebhaber in Stellung zu bringen, ist in Saarbrücken gut gelungen. Vor allem dank Einbindung von Experten, betreuter Taubenschläge und diplomatischen Geschicks. Wenn alle Probleme Saarbrückens so klein wären wie das Taubenproblem, wäre die Stadt noch weiter, als sie schon ist. wp

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