Grüne Jugend mahnt zum Verzicht auf Streusalz

Saarbrücken. Mit der Empfehlung "Sand statt Salz auf glatten Wegen" ist jetzt die Grüne Jugend Saarbrücken an die Öffentlichkeit gegangen. Auch beim aktuellen Wintereinbruch hätten Kommunen und Bürger auf Fahrbahnen und Gehwegen kräftig Auftausalze gestreut. Und das habe viele negative Folgen

Saarbrücken. Mit der Empfehlung "Sand statt Salz auf glatten Wegen" ist jetzt die Grüne Jugend Saarbrücken an die Öffentlichkeit gegangen. Auch beim aktuellen Wintereinbruch hätten Kommunen und Bürger auf Fahrbahnen und Gehwegen kräftig Auftausalze gestreut. Und das habe viele negative Folgen. "Auftausalze beschleunigen an Fahrzeugteilen die Korrosion und schaden der Umwelt nachhaltig", sagt die Grüne Jugend Saarbrücken.So schädige das Salz Laubbäume wie Linden oder Rosskastanien. Aber auch Tiere seien die Leidtragenden. Hunde und Katzen hätten wegen der Salzkörnchen oft entzündete Pfoten. Dabei gebe es gute Alternativen zum Streusalz, gibt der Nachwuchs der Grünen zu bedenken. Meist reiche schon das Wegfegen oder -schippen des Schnees.

Gegen Eis empfiehlt die Grüne Jugend Sand, Holzasche oder Kies. "Diese belasten die Umwelt nicht, sind absolut pfotenverträglich und lassen sich später zum Teil sogar erneut verwenden." Kurzum: "Die Bürger sollten den übermäßigen Einsatz von Streusalz überdenken. Es gibt günstige Alternativen, die die Umwelt nicht schädigen." red