Grüne erheben Einwände gegen Deponie in Mörsbach

Die Stadtratsfraktion der Grünen in Homburg hat nun offiziell „Einwendungen im Planfeststellungsverfahren zur Erweiterung der Deponie Mörsbach“ erhoben. Dies geht aus einem Schreiben der Fraktion an die zuständige Behörde in Rheinland-Pfalz, die „Struktur und Genehmigungsdirektion Süd“ in Neustadt/Weinstraße hervor.

Die Grünen nennen als Einwände unter anderem: Die Deponie befinde sich auf einem Grundwasservorkommen, welches sich weit auf saarländisches Gebiet erstreckt und landesweit Bedeutung hat. Aus diesem Gebiet gewinnen Homburg und die Nachbargemeinden ihr Trinkwasser. Die Dichtigkeit des Deponiekörpers könne nur über 80 Jahre garantiert werden. Der Zulieferverkehr zur Anlage führe auch durch bewohntes Hombuger Gebiet. Im laufenden Betrieb komme es unvermeidlich zu Feinstaubemissionen. Deren gesundheitsschädliche Auswirkungen stellten auch den Standort der Lungenfachklinik an der Uni in Frage. Auch die Bewohner von Kirrberg würden durch Feinstäube belastet, ebenso wie durch den Zulieferverkehr. Nach Plänen des Deponiebetreibers "Umwelt- und Servicebetrieb Zweibrücken" soll die Anlage in Mörsbach an der saarländischen Grenze erheblich erweitert werden.